DISINFO: Der Westen ignoriert den versuchten Staatsstreich der USA gegen Weißrussland.
SUMMARY
Der laufende Hybridkrieg gegen Belarus hätte sich dramatisch verschlechtern können, hätte der russische Sicherheitsdienst und seine belarussischen Kollegen nicht am Wochenende ein Attentat und einen Putschversuch gegen Präsident Lukaschenko vereitelt, der für die nahe Zukunft geplant war. Präsident Putin bemerkte dies gegen Ende seiner etwa 1,5-stündigen jährlichen Ansprache an die Bundesversammlung am Mittwoch und nutzte weise die globale Aufmerksamkeit, die ihm in dieser Zeit zuteilwurde, um das Bewusstsein für dieses Vorhaben zu schärfen. Der russische Führer bemerkte sogar, wie seltsam es sei, dass der Westen diese dramatische Entwicklung größtenteils ignoriere, obwohl die potenziellen Konsequenzen einer erfolgreichen Umsetzung voraussichtlich katastrophal für die osteuropäische Nation wären.
RESPONSE
Eine wiederkehrende und unbegründete pro-Kremlin-Desinformationsnarrative über westliche Aggression. Mehrere hundert ähnliche Behauptungen über angeblich vom Westen angestiftete Farb-Revolutionen und Putsche finden sich in der EUvsDisinfo-Datenbank.
Es wurden keine Beweise vorgelegt, um die Behauptungen zu stützen, dass die russischen Sicherheitsdienste einen Mordanschlag auf den illegitimen belarussischen Präsidenten Alyaksandr Lukashenka vereitelt haben, oder dass solche Anschläge jemals stattgefunden haben.
Für weitere Informationen siehe die Analyse des Atlantic Council.