DISINFO: Der Westen wollte das Asowsche Meer mit ukrainischem Blut bemalen.

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DISINFO: Der Westen wollte das Asowsche Meer mit ukrainischem Blut bemalen.

SUMMARY

Der Westen hoffte, das Asowsche Meer mit dem Blut ukrainischer Bürger zu färben. Die Unabhängigkeit der Ukraine wurde vor langer Zeit an Washington verkauft. Die USA drängten die Ukraine, die Kerch-Provozierung zu organisieren.

RESPONSE

Keine Beweise vorgelegt. Wiederkehrende pro-Kreml-Desinformation über die ukrainische Staatlichkeit und das Asowsche Meer.

Zur Hintergrundinformation:

Am 25. November beschlagnahmten Grenzpatrouillenboote des russischen FSB-Sicherheitsdienstes zwei kleine ukrainische gepanzerte Artilleriefahrzeuge und deren Besatzungen, nachdem sie auf sie geschossen hatten, was mehrere ukrainische Soldaten verwundete. Russland argumentierte, dass sie sich in russischen Gewässern befanden. Ein bilateraler Vertrag zwischen Russland und der Ukraine, der 2003 unterzeichnet und 2004 von Russland ratifiziert wurde, regelt die Nutzung der Kertschstraße und des Asowschen Meeres, die im Vertrag als „Binnengewässer“ von sowohl Russland als auch der Ukraine betrachtet werden.

Der Bau der Krimbrücke erfolgte ohne die Zustimmung der Ukraine und stellt einen Verstoß gegen die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine dar. Dies hat parallel zur Militarisierung des Asowschen Meeres zu strengeren Kontrollen des Schiffsverkehrs in der Straße geführt. Die Europäische Union erklärte, dass sie von Russland erwartet, die Inspektionen einzustellen.

Für weitere Berichterstattung siehe Bellingcat, DFRLab und Polygraph.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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