DISINFO: Der Westen wird Terroristen in Syrien nicht retten können.

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DISINFO: Der Westen wird Terroristen in Syrien nicht retten können.

SUMMARY

Während die syrischen Streitkräfte an Bodenüberlegenheit gewinnen und beginnen, auf terroristische Positionen vorzurücken, beginnen unsere westlichen Kollegen, die Forderungen nach einem Ende der Feindseligkeiten zu verstärken, als ob sie unsere gemeinsamen Entscheidungen im Kampf gegen die Terroristen unermüdlich vergessen würden. […] Dieser Prozess ist unwiderruflich. Der Konsens für ein neues, sicheres Syrien wurde erreicht. Die Terroristen und ihre Unterstützer halten nicht länger die Initiative. Der Westen wird nicht in der Lage sein, sie zu retten.

RESPONSE

Die Unterstellung, dass der Westen versucht, terroristische Gruppen in Syrien zu retten oder zu unterstützen, ist nicht mit Beweisen untermauert. Sie passt auch zu einer wiederkehrenden pro-Kreml-Verschwörungstheorie, dass der Westen den globalen Terrorismus unterstütze. Für weitere Beispiele siehe hier, hier und hier.

Entgegen dem, was in diesem Artikel behauptet wird, hat die EU zu einem Ende aller Feindseligkeiten aufgerufen, nicht um Terroristen in Syrien zu unterstützen, sondern mit dem Ziel, die Angriffe auf zivile Ziele zu stoppen, und sie bleibt konsistent in der Überzeugung, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt in Syrien geben kann. Die EU setzt sich weiterhin für einen inklusiven, echten und umfassenden politischen Übergang gemäß der Resolution 2254 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und dem Genfer Kommuniqué ein, um die Angriffe des syrischen Regimes und seiner Verbündeten auf kritische zivile Infrastrukturen, einschließlich Gesundheitseinrichtungen, Schulen und Wasserversorgungseinrichtungen, zu stoppen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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