DISINFO: Die westlichen Medien haben Angst, ihr Monopol der Gehirnwäsche zu verlieren.
SUMMARY
Der Kampf gegen „Fake News“ hatte ungefähr zu dem Zeitpunkt begonnen, als die westlichen Medien ihr Monopol auf Gehirnwäsche verloren. Als sich herausstellte, dass die russischen Medien für viele Menschen auf der ganzen Welt eine attraktive Informationsquelle sind, begann der euro-atlantische Wettbewerb, die Menschen davon zu überzeugen, dass Lüge eine moderne Erfindung ist und ihr Epizentrum im Osten liegt.
In Wirklichkeit geht es bei dieser gesamten Situation darum, die Menschen zu erschrecken und sie davon zu überzeugen, dass von der Nutzung nicht-westlicher Medien Gefahren ausgehen. Die großen Medienkonzerne des Westens möchten ihre dominante Position auf dem Markt der Täuschung aufrechterhalten.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml-Desinformationsnarrative, die darauf abzielen, unabhängige Medien und Journalismus zu diskreditieren – die westlichen Medien werden hier als unzuverlässig und voreingenommen dargestellt, während die russischen Medien die einzige Quelle wahrer Informationen sind.
Die Behauptung, dass der Westen gegen die russischen Medien kämpft, weil er Angst hat, das “Monopol auf Gehirnwäsche und Täuschung” zu verlieren, ist unbegründet.
Der Weltpressefreiheitsindex 2020 zeigt eindeutig die Positionen der westlichen Medien in der Welt. Russland belegte den 149. Platz und China den 177. Platz auf der Liste.
Die Europäische Union erkannte 2015 erstmals die Bedrohung durch Online-Desinformationskampagnen, als der Europäische Rat den Außenbeauftragten aufforderte, sich mit den Desinformationskampagnen Russlands zu befassen. Desinformation, die von russischen Quellen [darunter pro-Kreml und staatlich kontrollierte Medien] produziert und/oder verbreitet wird, wurde im Zusammenhang mit mehreren Wahlen und Referenden in der EU berichtet. Desinformationskampagnen in Zusammenhang mit dem Krieg in Syrien, dem Abschuss des MH-17-Flugzeugs im Osten der Ukraine und dem Einsatz chemischer Waffen im Salisbury-Angriff sind gut dokumentiert.
Zuletzt stellte die gemeinsame Erklärung der G7-Außen- und Entwicklungsminister fest, dass die fortgesetzte Nutzung von Desinformation Teil eines Musters von Russlands unverantwortlichem und destabilisierendem Verhalten ist.
Siehe weitere Beispiele für Desinformation zu diesem Thema in unserer Datenbank, wie die angebliche Verfolgung von Sputnik in totalitären Estland aufgrund seiner wahren Berichterstattung und Angst vor seinem Einfluss; die angeblich mutigen Bemühungen von Sputnik gegen Intoleranz in Litauen; die vermeintlichen Verstöße gegen die Rechte russischer Journalisten in den USA und der EU; oder die Geschichten darüber, wie schön es ist, in Russland Journalist zu sein, im Gegensatz zu Europa, weil Russland der Weltmeister der Redefreiheit ist.