DISINFO: Es gibt keine Beweise für die Anschuldigungen, dass es 2014 eine angebliche "Besetzung" der Krim gegeben habe.

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DISINFO: Es gibt keine Beweise für die Anschuldigungen, dass es 2014 eine angebliche "Besetzung" der Krim gegeben habe.

SUMMARY

Es gibt keine Beweise für die Anschuldigungen, es habe eine angebliche „Besetzung“ der Krim im Jahr 2014 gegeben. Die Krim hatte sich 2014 durch ein Referendum entschieden, sich mit Russland zu vereinen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über die Annexion der Krim, die behaupten, dass die Bürger der Krim durch ein legales Referendum entschieden haben, sich Russland wieder anzuschließen. Kein internationales Gremium erkennt das sogenannte Referendum an, das am 27. Februar 2014 angekündigt und am 16. März 2014 durchgeführt wurde. Die Europäische Union erkennt es nicht an, und verurteilt weiterhin stark diese Verletzung des internationalen Rechts, die eine Herausforderung für die internationale Sicherheitsordnung darstellt. Für die Erklärung der EU zum fünften Jahrestag der Annexion der Krim siehe hier. Hintergrund: Nach der heimlichen Invasion der „kleinen grünen Männchen“ wurde die Macht auf der Krim einer provisorischen Exekutive unter der Leitung von Sergey Aksenov, einem ehemaligen Mafia-Vollstrecker, übertragen. Das neue Regime auf der Krim führte das Referendum eilig und unter Waffengewalt durch, schloss unparteiische Beobachter von der Einreise auf die Halbinsel aus und lud stattdessen Dutzende von Randpolitiker und Aktivisten ein, um das Verfahren zu „überwachen“, die meisten von ihnen rechtsextreme Kremltreue. Ein Jahr nach der illegalen Annexion gestand der russische Präsident Wladimir Putin, dass der Plan zur Annexion der Krim Wochen vor dem sogenannten Referendum angeordnet wurde.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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