DISINFO: Es gibt keine Beweise für eine russische Präsenz in der Ukraine.

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DISINFO: Es gibt keine Beweise für eine russische Präsenz in der Ukraine.

SUMMARY

Welche russischen Truppen? Wo ist mindestens ein ausgetauschter Soldat? Ihr habt so viel darüber gesprochen, dass ihr im Krieg mit dem mächtigen Russland seid! Wo sind die Hunderte und Tausende gefangenen russischen Soldaten?

RESPONSE

Diese Erzählung behauptet, der Krieg in der Ukraine sei ein Bürgerkrieg und Russland habe nichts damit zu tun, was mit der verbreiteten pro-kremlischen Desinformation über den Krieg in der Ukraine übereinstimmt. Es ignoriert eine Vielzahl von Beweismitteln für die russische Militärpräsenz im Donbas. Konsultieren Sie die Beweise Datenbank und Publikationen mit weiteren Beweisen hier und hier. Es gibt umfangreiche Beweise dafür, dass aktive russische Soldaten an Kämpfen im Donbas teilnehmen. Die meisten der gefangen genommenen Russen wurden bereits ausgetauscht. Während heftiger Kämpfe im Jahr 2014 und 2015 erfasste die ukrainische Armee Dutzende aktiver russischer Soldaten im Donbas. Zum Beispiel nahm die 51. Brigade am 24. August 2014 während der Schlacht von Ilovaisk 10 russische Fallschirmjäger des 331. Fallschirmjägerinfanterieregiments der 98. Garde-Luftlandetruppen, das in der russischen Stadt Kostroma stationiert ist, gefangen. Später behauptete Russland, die Soldaten hätten sich einfach auf ukrainischem Gebiet verirrt. Am 31. August tauschen die Ukraine und Russland gefangene Truppen. Am 15. Mai 2015 nahm die ukrainische Armee zwei russische GRU (russischer Militärgeheimdienst) Soldaten – Capt. Yevgeniy Yerofeev und Sgt. Aleksandr Aleksandrov gefangen. Ein Jahr später wurden sie gegen Leutnant Nadiya Savchenko ausgetauscht, die im Juni 2014 in der Nähe von Luhansk gefangen genommen und dann nach Russland gebracht worden war. Weitere Beispiele für in der Ukraine gefangene russische Soldaten finden Sie hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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