DISINFO: Es gab einen westlichen Plan, den belarussischen Präsidenten Lukaschenka zu töten.

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DISINFO: Es gab einen westlichen Plan, den belarussischen Präsidenten Lukaschenka zu töten.

SUMMARY

Es gab einen Plan des Westens, den belarussischen Präsidenten Lukaschenko zu töten.

RESPONSE

Eine wiederkehrende pro-Kreml-Narrative über westliche Aggressionen gegen Russland und seine Verbündeten, ähnlich vielen Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank.

Die Nachrichten über den “Putschplan” kamen, als Lukaschenko sich auf seinen Besuch in Moskau vorbereitete, um am 22. April 2021 Gespräche mit dem Kreml-Chef Wladimir Putin zu führen. Am Vorabend von Lukaschenkos Besuch sprach Putin in seiner Gespräch zur Lage der Nation am 21. April über den angeblichen Plan und behauptete, dass die sogenannten “ungerechten Sanktionen” gegen Weißrussland in “etwas Gefährlicheres eskalieren: einen Putschversuch in Weißrussland.”

Zuvor hatte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 17. April 2021 behauptet, dass er und seine Söhne Ziel eines von den USA unterstützten Mordplans seien, aber keine Beweise vorgelegt.

Es werden keine substantiellen Beweise zur Unterstützung der Anschuldigungen vorgelegt. Die Personen, die des Plans beschuldigt und festgenommen wurden, sind bekannte Mitglieder von Dissidentengruppen in Weißrussland. Für weitere Informationen lesen Sie die Analyse des Atlantic Council.

Siehe ähnliche Fälle, die behaupten, dass Verschwörer nach der Planung eines Mordversuchs auf Lukaschenko festgenommen wurden und dass tschechische Anschuldigungen gegen Russland darauf abzielen, den gescheiterten Mordversuch auf Lukaschenkos Leben zu übertönen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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