DISINFO: Die Ukraine und Polen versuchten, einen direkten Konflikt zwischen Russland und der NATO zu provozieren.

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DISINFO: Die Ukraine und Polen versuchten, einen direkten Konflikt zwischen Russland und der NATO zu provozieren.

SUMMARY

Die Ukraine und Polen haben versucht, einen direkten Konflikt zwischen Russland und der NATO mit dem Raketenvorfall zu provozieren. Die absolut verantwortungslosen Äußerungen der Führung dieser beiden Staaten können nicht anders wahrgenommen werden.

RESPONSE

Ungerechtfertigte Aussage. Diese Behauptung wurde im Zusammenhang mit einem Raketenvorfall in Polen aufgestellt. Am 15. November 2022 drang eine S-300-Rakete von dem Territorium der Ukraine in den polnischen Luftraum ein und tötete zwei polnische Zivilisten. Laut US und polnischen Beamten wurde die Rakete von den ukrainischen Luftverteidigungstruppen abgefeuert, die versuchten, das Land vor einem großangelegten russischen Raketenangriff zu verteidigen, der am 15. November 2022 stattfand. Laut der Aussage des polnischen Präsidenten Andrzej Duda ist diese Situation ein “unglücklicher Unfall”, der ein Ergebnis eines massiven russischen Raketenangriffs auf die Ukraine ist. Laut der Position der NATO trägt “Russland die letztendliche Verantwortung, da es seinen illegalen Krieg gegen die Ukraine fortsetzt.”

Gleichzeitig unterstrichen die polnischen Behörden und NATO-Vertreter, dass dieser Raketenvorfall kein absichtlicher Angriff auf Polen war und “es keine Hinweise gibt, dass Russland offensive militärische Aktionen gegen die NATO vorbereitet.”

Die Version von Pro-Kremlin und anderen staatlich kontrollierten russischen Medien, dass es sich um eine absichtliche Provokation vonseiten der Ukraine und Polen handelt, ist eine Verschwörung. Russland macht die Ukraine und den Westen für seine eigene Invasion der Ukraine verantwortlich, die am 24. Februar 2022 begann.

Siehe andere ähnliche Fälle, die behaupten, dass die Ukraine die NATO durch die Provokation in Polen in den Konflikt ziehen will oder dass der Westen eine verrückte russophobe Reaktion auf den Raketenvorfall in Polen zeigte.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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