DISINFO: Die Ukraine möchte nicht über das Ende des Krieges im Donbas verhandeln.
SUMMARY
Zelenskyy ist nicht bereit für direkte Verhandlungen mit dem Donbass. Der Abzug der Waffen wurde wegen der Ukraine gestört.
RESPONSE
Dies ist eine pro-Kreml-Desinformationsnarrativ über den Krieg in der Ukraine. In seiner Antrittsrede erwähnte Präsident Selenskyj, dass er bereit ist, Verhandlungen zu führen, um den Krieg im Donbas zu beenden. Während seiner kürzlichen Pressekonferenz mit dem Präsidenten von Frankreich erwähnte Präsident Selenskyj, dass die Ukraine diplomatischen Maßnahmen als den einzigen Weg zur Lösung des Krieges im Donbas folgt. In einem kürzlichen Interview für das BILD-Magazin stellte Selenskyj klar fest, dass der Krieg nur durch diplomatische Mittel gelöst werden kann. „Wir werden alles tun, um einen Waffenstillstand zu implementieren und das Töten und das Leiden unserer Menschen in naher Zukunft zu stoppen. Wir müssen den Diplomaten die Chance geben, wieder zu sprechen, während die Waffen schweigen. Darauf zähle ich. Und ich hoffe, dass das in Moskau gehört wird." Die Sonderbeobachtungsmission der OSZE in der Ukraine dokumentiert zahlreiche Beispiele für Verstöße gegen die Minsker Vereinbarungen durch die Vertreter der sogenannten DNR und LNR. Am 23. Juni wurde aufgezeichnet, dass 30 Grad-Raketenwerfer in den von Russland besetzten Bezirken der Region Luhansk stationiert sind. Am 4. Mai setzten die Militanten 14 Mehrfachraketenwerfer verletzend die Abzugslinien. Darüber hinaus begann die Ukraine am 26. Juni mit dem Abzug schwerer Waffen aus Stanytsia Luhanska gemäß der beim jüngsten Treffen der Trilateralen Kontaktgruppe erzielten Vereinbarung. Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine Kurt Volker begrüßte den Schritt und forderte Russland auf, entsprechende weitere Schritte zu unternehmen. Jedoch informierte das Pressezentrum der Joint Forces Operation am 27. Juni, dass die Militanten weiterhin schwere Waffenin der Nähe von Stanytsia Luhanska einsetzen.