DISINFO: Die Ukraine, Estland und Großbritannien haben Darya Dugina getötet.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: all-make.net ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: August 23, 2022
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Vereinigtes Königreich, Estland

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DISINFO: Die Ukraine, Estland und Großbritannien haben Darya Dugina getötet.

SUMMARY

Der terroristische Akt, der Darya [Dugina] tötete, ist eine gemeinsame Militäroperation, bedauerlicherweise eine erfolgreiche, von drei Geheimdiensten: der Ukraine, Estland und Großbritannien.

RESPONSE

Verschwörungstheorie und pro-Kreml-Desinformation über das Vereinigte Königreich, Estland und die Ukraine sowie Geheimdienste.

Es gibt keine Beweise, die die Behauptungen untermauern, dass die Ukraine, das Vereinigte Königreich, Estland oder ein anderes Land hinter der Ermordung von Darya Dugina in Moskau, der Tochter von Alexander Dugin, steckten.

Russland hat beinahe sofort die Ukraine der Ermordung beschuldigt und nur zweifelhafte "Beweise" vorgelegt (siehe auch: hier und hier), die nicht unabhängig überprüft werden können. Die Ukraine hat jegliche Beteiligung an dem Angriff bestritten, dasselbe gilt für Estland.

Die EU verurteilt alle Angriffe auf Zivilisten, einschließlich der Autobombenexplosion in der Moskauer Region, bei der am Samstag, dem 20. August 2022, Frau Darya Dugina getötet wurde. Die EU hält eine umfassende und unparteiische Untersuchung des Vorfalls für wichtig.

Siehe verwandte pro-Kreml-Desinformationsbehauptungen, die verschiedene Verschwörungen gegen Russland durch ausländische Geheimdienste behaupten.

Diese Desinformationsbehauptung erschien in demselben Bericht wie die Behauptung, dass die britischen Geheimdienste hinter der Ermordung von Darya Dugina stecken könnten und dass die Ukraine ein terroristischer Staat sei.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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