DISINFO: Die Ukraine plündert seit 23 Jahren barbarisch die Krim.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: InfoRuss ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 16, 2020
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine

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DISINFO: Die Ukraine plündert seit 23 Jahren barbarisch die Krim.

SUMMARY

Die Ukraine hat nichts in dieses Land investiert. Zweiundzwanzig lange Jahre gab es eine gezielte barbarische Plünderung des Erbes der UdSSR und die systematische Zerstörung der Region.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über Krim. Im Jahr 2014, vor der Annexion durch Russland, kündigte der Minister für Finanzen der Ukraine, Oleksandr Shlapak, an:

„Die Krim war und bleibt eine subventionierte Region. Im Jahr 2013 konnte die Krim 51,2 % ihrer finanziellen Bedürfnisse decken. Die Steuerzahler der Krim zahlten 8,5 Milliarden UAH an die Haushalte aller Ebenen. Gleichzeitig wurden 16,6 Milliarden UAH aus dem Haushalt empfangen. Die Subvention für den Rentenfonds der Krim belief sich auf 3,4 Milliarden UAH.”

Der Krimhaushalt, ebenso wie die lokalen Haushalte der südöstlichen Regionen der Ukraine, ist traditionell subventioniert, das heißt, er erhielt in der Regel mehr aus der Staatskasse, als er einzahlte. Der Krimer Ökonom Yuri Smelyansky bemerkte in einem Interview mit BBC Ukraine, dass die Krim vor der illegalen Annexion durch Russland auf ähnliche Weise in der Ukraine finanziert wurde wie andere Regionen. „So schwierig es auch war, unter den Bedingungen der permanenten Wirtschaftskrise, in der die Ukraine seit 23 Jahren lebt, wurden in der Krim Straßen gebaut, kleine und mittelständische Unternehmen, die jetzt sterben, wurden aktiv entwickelt, die Wirtschaft erholte sich, wenn auch nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte“, sagte Yuri Smelyansky.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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