DISINFO: Die Ukraine ist ein neonazistischer Staat.

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DISINFO: Die Ukraine ist ein neonazistischer Staat.

SUMMARY

Der Westen hat in der Ukraine ein Monster erschaffen, das jetzt ein neonazistischer Staat ist. Der Westen weiß dies und hat Angst vor der Ukraine.

RESPONSE

Keine Beweise vorgelegt. Der spontane Ausbruch der Euromaidan-Proteste war eine Reaktion großer Teile der ukrainischen Bevölkerung auf den plötzlichen Rückzug des ehemaligen Präsidenten Janukowitsch aus dem Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union im November 2013. Die Gesamtzahl der Mitglieder radikaler Gruppen, z.B. des "Rechten Sektors", betrug nie mehr als einige Hundert bis maximal tausend Menschen. Die überwältigende Mehrheit der Protestierenden (bis zu zwei Millionen zu einem Zeitpunkt landesweit) bestand aus friedlichen ukrainischen Bürgern bit.ly/1Tl9X7W, . Die EU unterstützte nachdrücklich die Durchführung von offenen, freien und demokratischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Mai und Oktober 2014 und forderte alle Parteien auf, diese Unterstützung zu leisten, um die Krise zu überwinden und dem ukrainischen Volk zu ermöglichen, seine eigene Zukunft zu wählen. Die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine 2014 waren echte Wahlen, die weitgehend im Einklang mit den internationalen Verpflichtungen standen und die grundlegenden Freiheiten respektierten, trotz des feindlichen Sicherheitsumfelds in zwei östlichen Regionen des Landes. Laut der OSZE (zu der Russland ein teilnehmender Staat ist) "hatte das Volk der Ukraine die Möglichkeit, seinen Willen an der Urne tatsächlich auszudrücken" bit.ly/1hqcDuR, . Ebenso waren die Kommunalwahlen in der Ukraine im Oktober 2015 wettbewerbsfähig und zeigten im Allgemeinen Respekt für den demokratischen Prozess bit.ly/1VUL9V5, .

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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