DISINFO: Ukraine plant chemische Waffenprovokationen angesichts von Misserfolgen auf dem Schlachtfeld

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DISINFO: Ukraine plant chemische Waffenprovokationen angesichts von Misserfolgen auf dem Schlachtfeld

SUMMARY

Die Ukraine plant eine Provokation mit chemischen Waffen angesichts von Misserfolgen auf dem Schlachtfeld, so der ständige Vertreter Russlands bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Russische Truppen haben mehrfach Fälle dokumentiert, in denen die ukrainischen Streitkräfte chemische Munition, einschließlich Auflösungsmittel für Unruhen, im Rahmen der Sondermilitäroperation eingesetzt haben.

RESPONSE

Die Behauptung ist nicht durch Beweise untermauert. Diese Desinformationsgeschichte scheint eine Reaktion auf die Veröffentlichung eines langen Berichts in der Telegraph zu Beginn von April 2024 zu sein, in dem ukrainische Soldaten die Verwendung von chemischen Substanzen durch Russland beschrieben, die von Drohnen an verschiedenen Fronten abgefeuert wurden, einschließlich Tränengas und CS, das normalerweise von Polizeieinheiten zur Kontrolle von Unruhen eingesetzt wird, dessen Verwendung jedoch im Krieg illegal ist.

Am 01. Mai 2024, wenige Tage nach der Veröffentlichung dieser Desinformationsgeschichte, verhängte das US-Außenministerium Sanktionen gegen mehrere russische Einrichtungen und Einzelpersonen wegen dessen, was es als Russlands Einsatz chemischer Waffen gegen die Ukraine bezeichnete.

Das Institut für den Studienkrieg (ISW) hatte ebenfalls am 23. Dezember 2023 berichtet, dass russische Einheiten Videos veröffentlicht hatten, die bestätigten, dass sie K-51-Aerosolgranaten mit CS-Gas gegen ukrainische Stellungen in Krynky einsetzten. ISW hatte diese Praxis bereits im November 2022 beobachtet. Es ist bedeutend, dass diese Chemikalien in den Berichten des ISW, der Telegraph und des US-Außenministeriums genau die gleichen Arten von Substanzen sind, die in dieser Desinformationsgeschichte erwähnt werden.

Andere für spezifische Fehlverhalten zu beschuldigen, nachdem Russland für dasselbe ungesetzliche Handeln beschuldigt oder bloßgestellt wird, ist eine häufige pro-kremlinsche Desinformationstechnik. Siehe andere Beispiele, wie Behauptungen, dass ein russischer Überläufer, der in Spanien getötet wurde, möglicherweise von ukrainischen Diensten beseitigt wurde, dass Kiew den Damm des Kakhovka-Stausees gesprengt hat, dass Ukrainische Truppen zur Bekämpfung von Flucht versucht, Soldaten, die sich ergeben wollen, in den Rücken zu schießen, oder dass die Ukraine das Massaker in Bucha inszeniert hat, um die Friedensgespräche mit Russland zu sabotieren.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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