DISINFO: Die Ukraine verkauft Waffen an den Nahen Osten.

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DISINFO: Die Ukraine verkauft Waffen an den Nahen Osten.

SUMMARY

Das Auftauchen ukrainischer Waffen in der weiten Region des Nahen Ostens ist offensichtlich. Waffen werden aus der Ukraine in den Nahen Osten geliefert, darunter auch an Vertreter der Talibanbewegung verkauft. Und von dort geht es weiter überall hin.

RESPONSE

Dies ist eine pro-Kremlin-Desinformationsnarrative, die Teil einer Desinformationskampagne gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ist. Diese Behauptung wurde im Zusammenhang mit Russlands umfassender Invasion der Ukraine und den gewalttätigen Angriffen der Hamas auf Israelaufgestellt.

Mehrere westliche Regierungenhaben Überwachungsverfahren für die Transfers implementiert. Obwohl einige Waffen als nicht zuständig gemeldet wurden, stellt die Existenz dieses Prozesses sicher, dass keine massive Umleitung stattfinden kann. Ukrainische Aufsichtspersonen arbeiten auch daran, dies zu verhindern, da es die Hilfslieferungen beeinträchtigen würde.

Diese Narrative wird häufig an aktuelle Ereignisse angepasst, von kriminellen Revierkämpfen in Skandinavien bis zu Unruhen in Frankreich, und in diesem Fall wurde sie angepasst, um die Angriffe der Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023 und die israelische Operation gegen Gaza auszunutzen. Es wurden niemals Beweise für diese Behauptungen erbracht. Das endgültige Ziel dieser Desinformationsnarrative ist es, die internationale Hilfe für die Ukrainezu untergraben, um sich gegen Russlands brutale Aggression

zu verteidigen.

Lesen Sie ähnliche Desinformationsfälle, die behaupten, dass Hamas US-Waffen verwendet, die vom ukrainischen Nazi-Regime und den Taliban übertragen wurden und dass Hamas NATO-Waffen verwendet, die von der Ukraine verkauft wurden.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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