DISINFO: Die Ukraine wird nicht der NATO beitreten und wird keinen Zugang zur EU erhalten.

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DISINFO: Die Ukraine wird nicht der NATO beitreten und wird keinen Zugang zur EU erhalten.

SUMMARY

Sie erzählen sowohl sich selbst als auch Ihren Bürgern (Ukraine), dass Sie der NATO beitreten, dass Sie in die EU eintreten werden, dass Russland angreift. Und das passiert nicht und wird nicht passieren. Das ist Ihre parallele Realität.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationserzählungen behaupten, dass die EU und der Westen im Allgemeinen die Ukraine verlassen haben und dass Russland nicht am Konflikt in der Ostukraine beteiligt ist. Die Ukraine ist ein Prioritätspartner für die Europäische Union, auch im Rahmen der Östlichen Partnerschaftsinitiative. Ein Assoziierungsabkommen, einschließlich einer Tiefen und Umfassenden Freihandelszone (DCFTA) zwischen der EU und der Ukraine, wurde zwischen 2007 und 2011 verhandelt und am 21. März und 27. Juni 2014 unterzeichnet. Es ersetzt frühere Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit. Das Assoziierungsabkommen ist das Hauptinstrument, um die Ukraine und die EU näher zusammenzubringen: Es fördert tiefere politische Bindungen, stärkere wirtschaftliche Verbindungen und den Respekt vor gemeinsamen Werten. Die Beziehungen zwischen der NATO und der Ukraine reichen bis in die frühen 1990er Jahre zurück und haben sich seitdem zu einer der bedeutendsten Partnerschaften der NATO entwickelt. Seit 2014, im Zuge des Russland-Ukraine-Konflikts, wurde die Zusammenarbeit in kritischen Bereichen intensiviert. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Europäischen Union, erkennt klare Verstöße gegen die ukrainische Souveränität und territoriale Integrität an und verurteilt diese durch Aggressionsakte der russischen Streitkräfte seit Februar 2014.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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