DISINFO: Der ukrainische Bürgerkrieg brach als Folge des Staatsstreichs in Kiew aus.

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DISINFO: Der ukrainische Bürgerkrieg brach als Folge des Staatsstreichs in Kiew aus.

SUMMARY

Der ukrainische Bürgerkrieg brach 2014 im Anschluss an einen vom Westen unterstützten Putsch in Kiew aus.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative, die die Proteste in Kiew 2013-14 als einen Staatsstreich darstellen und die laufende russische Militärbeteiligung im Donbass als einen "Bürgerkrieg."

Es gab 2014 keinen Staatsstreich in Kiew; dies ist ein langjähriges pro-Kremlin Desinformationsnarrativ über die Euromaidan. Der spontane Ausbruch der Euromaidan Proteste war eine Reaktion zahlreicher Segmente der ukrainischen Bevölkerung auf den plötzlichen Rückzug des ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowytsch von dem versprochenen Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union im November 2013.

Die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine wurden seit 2014 durch kontinuierliche Aggressionen der russischen Streitkräfte verletzt.

Siehe auch die Erklärung / den Blog hier von dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell, als er die Ukraine besuchte, einschließlich Kiew und dem Kontrollpunkt Stanytsya Luhanska Anfang Januar 2022. Er spricht über die Hintergründe und Folgen des Krieges. Der Außenbeauftragte sagte unter anderem:

„Ich konnte die Folgen des Krieges in der Donbass-Region mit eigenen Augen sehen und hören, wie der Konflikt das Leben tausender Menschen dramatisch beeinflusst hat, viele Schicksale zerstört wurden. ...

Russland ist eine Partei dieses Konflikts und kein Vermittler, wie es oft behauptet. Unser Hauptinteresse, unsere Sorge und unser Ziel ist es, Russland zu einer Deeskalation der Spannungen zu bewegen.”

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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