DISINFO: Die ukrainische Literatursprache ist eine künstliche Sprache, die von den sowjetischen Behörden geschaffen wurde.

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DISINFO: Die ukrainische Literatursprache ist eine künstliche Sprache, die von den sowjetischen Behörden geschaffen wurde.

SUMMARY

Die ukrainische Literatursprache ist das Ergebnis der sowjetischen Herrschaft. Die Sprache wurde künstlich geschaffen, gesammelt, gereinigt und von den Sowjets genutzt. Es ist ein Erbe der Sowjetunion.

RESPONSE

Laut Encyclopaedia Britannica entstand das moderne literarische Ukrainisch am Ende des XVII. Jahrhunderts aus der umgangssprachlichen ukrainischen Zunge. Das Russische Kaiserreich und das Österreichisch-Ungarische Kaiserreich hatten einen großen Einfluss auf die Entwicklung der ukrainischen Literatursprache, indem sie verschiedene Einschränkungen auferlegten. Es gibt eine lange Geschichte der ukrainischen Literatur, die in alten mündlichen Traditionen verwurzelt ist. Wie in vielen anderen europäischen Ländern erschien im frühen 19. Jahrhundert eine nationalistische Bewegung. Mehrere ukrainische Schriftsteller begannen, die ukrainische Sprache und ihre Traditionen zu nutzen, um eine nationale Literatur zu schaffen. Die Sprache wurde lange vor der Etablierung der Sowjetmacht in der Ukraine formalisiert. Die Einstellung des sowjetischen Regimes zur ukrainischen Sprache variierte ebenfalls von Ermutigung und Toleranz bis hin zu Entmutigung. Zum Beispiel wurde nach 1932-1933, Jahren massiven Repressions und Diskriminierung gegen die Ukrainophon, das Ukrainische auf eine Sprache von sekundärer Bedeutung herabgestuft. Angriffe auf die ukrainische Sprache sind eines der wiederkehrenden Themen der pro-kremlinschen Propaganda. Hier könnten Sie ähnliche Beispiele finden.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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