DISINFO: Ukrainische Seeleute räumten ihr Vorhaben ein, Russland im Schwarzen Meer zu provozieren.
SUMMARY
Ukrainische Seeleute hatten ihre Absicht zugegeben, Russland mit dem Manöver im Schwarzen Meer zu provozieren. Sogar die Logbuchaufzeichnungen besagen, dass diese Schiffe heimlich in russische Gewässer eingedrungen waren und unter dem Deckmantel den Kertsch-Straße passieren wollten. Es ist eine absichtliche Provokation. Das geht aus den Dokumenten und den Aussagen der Seeleute hervor.
RESPONSE
Keine Beweise vorgelegt. Wiederkehrende pro-Kreml-Desinformation über Ukraine und Asowsches Meer. Am 25. November 2018 beschlagnahmten Grenzpatrouillenboote des russischen FSB-Sicherheitsdienstes zwei kleine ukrainische gepanzerte Artillerieschiffe und deren Besatzungen, nachdem sie auf sie geschossen hatten, verletzt mehrere ukrainische Soldaten. Russland argumentierte, dass sie sich in russischen Gewässern befunden hätten. Ein bilateraler Vertrag zwischen Russland und der Ukraine, der 2003 unterzeichnet und von Russland 2004 ratifiziert wurde, regelt die Nutzung der Straße von Kertsch und des Asowschen Meeres, das im Vertrag als „Binnengewässer“beider Staaten Russland und Ukraine betrachtet wird. Am 25. Mai 2019 ordnete das UN-Tribunal für das Seerecht an Russland an, die ukrainischen Seeleute sofort freizulassen und ihnen die Rückkehr in die Ukraine zu ermöglichen. Die EU hat Russland aufgefordert, die gefangene Besatzung freizulassen. Der Bau der Krimbrücke erfolgte ohne die Zustimmung der Ukraine und stellt eine Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine dar. Dies hat, parallel zur Militarisierung des Asowschen Meeres, zu strikteren Kontrollen des Schiffsverkehrs in der Meerenge geführt. Die Europäische Union gab an, dass sie von Russland erwartet, die Inspektionen einzustellen. Für weitere Berichterstattung siehe Bellingcat, DFRLab und Polygraph.