DISINFO: Ukrainische Schiffe haben 2018 aggressiv die russischen Grenzen verletzt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Rossia 24 ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 09, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland

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DISINFO: Ukrainische Schiffe haben 2018 aggressiv die russischen Grenzen verletzt.

SUMMARY

Wir schätzen den Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine, aber es gibt einige Probleme. Die ukrainischen Seeleute, die Kriegsverbrecher sind, wurden freundlich von Russland freigelassen, haben jedoch offiziell bestätigt, dass sie bereit sind, die Gegenströmung erneut zu durchqueren. Es war eine aggressive Verletzung der russischen Grenzen.

RESPONSE

Dies ist ein Teil der wiederkehrenden pro-Kremlin-Desinformation über den Kerch-Vorfall. Am 25. November 2018 beschlagnahmten Grenzpatrouillenboote des russischen FSB-Sicherheitsdienstes zwei kleine ukrainische gepanzerte Artillerieboote und deren Besatzungen, nachdem sie auf sie geschossen hatten, was mehrere ukrainische Soldaten verwundete und 24 Mitglieder festnahm. Russland argumentierte, dass sie sich in russischen Gewässern befanden. Ein bilaterales Abkommen zwischen Russland und der Ukraine, das 2003 unterzeichnet und 2004 von Russland ratifiziert wurde, regelt die Nutzung der Straße von Kertsch und des Asowschen Meeres, das im Vertrag als "Binnengewässer" von beiden Russland und der Ukraine betrachtet wird. Am 25. Mai 2019 ordnete das UN-Tribunal für das Seerecht Russland an, die ukrainischen Seeleute sofort freizulassen und ihnen die Rückkehr zur Ukraine zu ermöglichen. Die EU forderte Russland auf, die gefangene Besatzung freizulassen.

Vierundzwanzig Militärseeleute kehrten am 7. September im Rahmen eines gegenseitigen Austausches von Gefangenen zwischen der Ukraine und Russland zurück.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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