DISINFO: Die USA hoffen, dass der Fall Navalny zur Streichung von Nord Stream 2 führen wird.

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DISINFO: Die USA hoffen, dass der Fall Navalny zur Streichung von Nord Stream 2 führen wird.

SUMMARY

Die Charité gab in einer Stellungnahme bekannt, dass sie eine zweite Testreihe in Auftrag gegeben hat, um die genaue Substanz zu bestimmen, die Navalny beeinträchtigt hat, was weitere forensische Beweise dafür liefern könnte, wer hinter der Vergiftung stecken könnte. Es ist auch die Hoffnung der USA und ihrer Verbündeten, dass, falls es sich tatsächlich um eine Vergiftung handelte, dies die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland so sehr beeinträchtigen würde, dass Nord Stream 2 offiziell abgesagt wird.

RESPONSE

Verschwörungstheorie. Es gibt keine Grundlage, um den Fall Navanly mit dem Bau von Nord Stream 2 zu verbinden. Eine prominente russische Oppositionsfigur, Alexey Navalny erkrankte während eines Fluges und das Flugzeug musste notlanden in Omsk, wo die Ärzte sagten, er sei im Koma und sie versuchten, sein Leben zu retten. Seitdem ist er verlegt worden nach Berlin und erhält Behandlung im Berliner Charité-Krankenhaus. Die deutsche Bundesregierung erklärte, dass toxikologische Tests “eindeutige Beweise für ein chemisches Nervengift der Novichok-Gruppe” in den Blutproben von Alexei Navalny lieferten. Die Europäische Union verurteilte die Vergiftung von Alexei Navalny in den stärksten Worten. Siehe verwandte Desinformationsfälle, die behaupten, dass der Westen Russland fälschlicherweise der Vergiftung von Navalny beschuldigen wird, wie im Fall Skripal und Litvinenko; der Westen hat ein Interesse am Tod von Navalny, um eine neue Welle von Sanktionen gegen Russland zu starten; der politische Skandal in Österreich war eine CIA-Operation, um den Bau von Nord Stream 2 zu stoppen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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