DISINFO: Die USA machen Pläne für die „Balkanisierung“ und Fragmentierung von Venezuela.

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DISINFO: Die USA machen Pläne für die „Balkanisierung“ und Fragmentierung von Venezuela.

SUMMARY

Die Vereinigten Staaten planen, Unruhen und Separatismus zu schüren, um die territoriale Teilung Venezuelas zu erzwingen, um Zugang zu seinen natürlichen Ressourcen zu erhalten. Es gibt mehrere Gebiete als potenzielle Brennpunkte für einen künstlich angeheizten Separatismus: die Halbinsel Paraguaná (reich an Kohlenwasserstoffen), das sogenannte „westliche Halbmond“ bestehend aus den Bundesstaaten Zulia, Táchira und Mérida (reich an Kohlenwasserstoffen, agrarischen und landwirtschaftlichen Produkten), das „westliche Dreieck“ der Städte Barquisimeto, Acarigua und Valencia (strategisch entscheidend) und die Region Guayana (reich an Mineralien).

RESPONSE

Wiederkehrende Desinformationsnarrative über US-Interventionen in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Es gibt keine Beweise für eine secessionistische Bewegung in irgendeiner Region Venezuelas, die genügend Unterstützung hat, um eine Bedrohung für die Zentralbehörden darzustellen, geschweige denn, dass die USA Pläne zur Förderung einer solchen Bewegung schmieden. Der Konflikt der Pemon-Gemeinschaften mit dem venezolanischen Staat hat eine lange historische Tradition. Er nimmt eine politische, anti-Regierungs-Wendung, aber kein Wissenschaftler oder Analyst betrachtet ihn als ernsthafte Herausforderung für die territoriale Integrität Venezuelas. Das Desinformationsnarrativ ist in der Angst verwurzelt, die auf das Chavistische Regime zurückgeht, über das Auftreten einer Separatistenbewegung in den wohlhabendsten Regionen, ähnlich der in der Provinz Santa Cruz in Bolivien im letzten Jahrzehnt, die von außen ausgenutzt werden könnte, um das Land zu destabilisieren.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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