DISINFO: US-amerikanische private Militärs bereiten einen chemischen Angriff im Donbas vor.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: RIA ( archive #1, archive #2, original )
  • Veröffentlichungsdatum: December 21, 2021
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland

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DISINFO: US-amerikanische private Militärs bereiten einen chemischen Angriff im Donbas vor.

SUMMARY

Private US-Militärs, die in der Region Donezk stationiert sind, bereiten eine Provokation mit chemischen Waffen vor. Reservoirs mit unbekannten chemischen Komponenten wurden in die Städte Lyman und Avdiyivka geliefert. Etwa 120 Mitglieder privater US-Militärs sind in die Region gekommen, um ukrainische Spezialeinsatzkräfte auszubilden.

RESPONSE

Pro-Kremlin Desinformationsbotschaft über die USA und Ukraine und angebliche chemische Waffenangriffe.

Es gibt keine Beweise, die die Behauptungen über die Vorbereitung auf einen chemischen Waffenangriff untermauern. Es gibt keine privaten ausländischen Armeen in der Ostukraine, die zusammen mit ukrainischen Truppen kämpfen würden.

Die Ukraine kooperiert mit NATO und nimmt an militärischen Übungen zusammen mit ihren Mitgliedstaaten teil, aber diese Bemühungen sind präventiv. Diese Zusammenarbeit ist legal und transparent und diese Maßnahmen zielen einzig darauf ab, die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine zu stärken. Russland lanciert solche und ähnliche Fakes, um seinen Militäraufbau entlang der Grenze zur Ukraine zu rechtfertigen und sie als Vorwand für eine mögliche Invasion der Ukraine zu nutzen.

Es ist ein fester Fakt, dass russische Söldner mit von Moskau unterstützten bewaffneten Formationen in der Ostukraine kämpfen. Der russische Präsident Wladimir Putin selbst gab zu, dass einige aktive russische Soldaten in nicht- staatlich kontrollierten Gebieten kämpfen, während sie "im Urlaub" sind.

Anfang 2022, vom 4. bis 6. Januar, besuchte der EU-Hochbeauftragte Josep Borrell die Ukraine, einschließlich Kiew und dem Kontrollpunkt Stanytsya Luhanska - siehe seine Erklärung / seinen Blog hier zu den Folgen des Krieges. Der Hochbeauftragte sagte unter anderem:

„Ich konnte die Konsequenzen des Krieges in der Donbass-Region mit eigenen Augen sehen und hören, wie der Konflikt das Leben von Tausenden von Menschen dramatisch beeinflusst hat, wobei viele Schicksale zerstört wurden. ...

Russland ist eine Partei dieses Konflikts und nicht ein Vermittler, wie es oft behauptet. Unser Hauptinteresse, unsere Sorge und unser Ziel ist es, Russland zur Deeskalation der Spannungen zu bewegen.”

Lesen Sie mehr zu der Desinformationsnarrative, die behauptet, dass ausländische Söldner im Donbas kämpfen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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