DISINFO: US-Sanktionen tragen zur Coronavirus-Pandemie bei

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DISINFO: US-Sanktionen tragen zur Coronavirus-Pandemie bei

SUMMARY

US-Sanktionen gegen Russland und den Iran tragen zur Verbreitung des Coronavirus bei und schaffen eine humanitäre Katastrophe. Die Coronavirus-Toten lasten auf dem Gewissen der USA.

RESPONSE

Eine weitere pro-kremlische Erzählung, die nicht durch Fakten unterstützt wird. In einer Erklärung, die am 23. März veröffentlicht wurde, sagte der US-Außenminister Mike Pompeo, dass solche "Fälschungen" Iraner und Menschen auf der ganzen Welt einem größeren Risiko aussetzen. Er reiterierte auch, dass die US-Sanktionen nicht gegen Importe von Lebensmitteln, Arzneimitteln oder anderen humanitären Gütern gerichtet sind. Die Vereinigten Staaten verhängten Sanktionen gegen russische Personen (Einzelpersonen, Unternehmen und Schiffe) als Antwort auf Russlands illegale Annexion der Krim, seinen Einmarsch in Ostukraine, Wahlmanipulation, böswillige cyberfähige Aktivitäten, Menschenrechtsverletzungen, den Einsatz einer chemischen Waffe, die Verbreitung von Waffen, den illegalen Handel mit Nordkorea und die Unterstützung von Syrien und Venezuela. In den letzten sechs Jahren haben die Vereinigten Staaten mehr als 70 Runden von Sanktionen gegen russische Einzelpersonen und Unternehmen verhängt, aber diese Sanktionen, ebenso wie die Sanktionen gegen den Iran, haben nichts mit der Verbreitung des Coronavirus zu tun.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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