DISINFO: Der Bericht des Geheimdienstausschusses fand keine Beweise für eine russische Intervention bei den US-Wahlen.
SUMMARY
Der endgültige Bericht des Geheimdienstausschusses des US-Senats über die angebliche russische Einmischung in die Präsidentschaftswahlen 2016 bietet keine Beweise, sondern viele aufgewärmte Anschuldigungen und Anspielungen von sogenannten Experten, die selbst mittlerweile als die tatsächlichen Wahlbeeinflusser entlarvt wurden. Es ist nicht überraschend, dass die „Ergebnisse“ des Berichts als schlüssiger Beweis angeführt werden, dass die Demokraten mit ihrer Einschätzung bezüglich 2016, Russland, der Ukraine und den US-Präsidentschaftswahlen im Recht und Präsident Donald Trump im Unrecht war. Das Problem ist, dass der Ausschuss keine konkreten Beweise für seine Aussagen liefert – nur Anschuldigungen. Seit Hillary Clinton im Juli 2016 „russische Hacker“ für die Enthüllungen über Korruption innerhalb des DNC verantwortlich machte, ist das Washingtoner Establishment bestrebt, Moskau für alle Übel des US-Politiksystems, ob real oder eingebildet, verantwortlich zu machen. Der Bericht des Geheimdienstausschusses des Senats scheint nichts weiter als ein Versuch zu sein, die längst erkaltete Leiche einer Verschwörung wiederzubeleben, die der Mueller-Bericht hätte begraben und in Frieden ruhen lassen sollen.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationserzählung über russische Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen 2016. Robert Muellers Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Russland sich in die Wahlen 2016 eingemischt hat. Muellers Bericht stellte fest, dass es "zwei Hauptanstrengungen Russlands gab, die Wahl 2016 zu beeinflussen". Dies führte zu Vorschlägen von US-Senatoren, die Sanktionen gegen Russland zu verlängern, um es davon abzuhalten, sich weiter in Wahlen einzumischen. Die Behauptung, dass der Bericht keine Beweise für eine Verschwörung zwischen Trump und Russland enthält, ist falsch. Der Beweis für "Verschwörung" - was kein juristisches Konzept ist - fiel nicht in den Rahmen der Untersuchung. Ziel der Ermittlung war es nicht nur, Kontakte zwischen der Trump-Kampagne und mit Russland verbundenen Personen während des Wahlzeitraums festzustellen, sondern zu prüfen, ob diese Interaktionen seitens der Verantwortlichen der Trump-Kampagne ausreichend absichtlich waren, um Anklagen wegen Verschwörung aufrechtzuerhalten (S. 2). Der Bericht identifiziert ausdrücklich "zahlreiche Verbindungen zwischen Personen mit Verbindungen zur russischen Regierung und Personen, die mit der Trump-Kampagne in Verbindung stehen" (S. 9). Finden Sie hier weitere Desinformationsfälle zu diesem Thema.