DISINFO: Die USA unterstützen pro-Navalny-Proteste, um sich in die russische Politik einzumischen.

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DISINFO: Die USA unterstützen pro-Navalny-Proteste, um sich in die russische Politik einzumischen.

SUMMARY

Die Erklärung des US-Außenministeriums zu den Protesten am 23. Januar in ganz Russland beweist, dass die Vereinigten Staaten sich in die russische Politik einmischen, um den Kreml zu schwächen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin-Desinformation im Zusammenhang mit der Vergiftung und der Inhaftierung der russischenOppositionsfigur und Kremlin-Kritiker Alexei Navalny.

Während die Erzählung behauptet, dass die USA versucht hätten, sich in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen und damit die Souveränität Russlands zu verletzen, wies die vorgenannte Erklärung, die veröffentlicht wurde von der US-Botschaft in Moskau und dem US-Außenministerium, speziell US-Bürger, die in Russland wohnen, an, sich von den Demonstrationen fernzuhalten.

Es ist übliche Praxis in der Diplomatie, dass Botschaften ausländische Staatsangehörige in einem Land über potenziell riskante politische Ereignisse informieren, indem sie sogenannte Demonstrationswarnungen herausgeben.

Die Desinformations-Erzählung baut auf früheren Behauptungen auf, die behaupten, dass nicht die Russen, sondern westliche Geheimdienste mit Navalnys Vergiftung in Verbindung stehen. Am 14. Dezember enthüllte ein gemeinsamer Ermittlungsbericht von CNN, Bellingcat, The Insider Russia und Der Spiegel, dass die vom Kreml kontrollierten Sicherheitsdienste hinter der Vergiftung standen.

Weitere Beispiele für pro-Kremlin-Desinformation über Alexei Navalny finden Sie hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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