DISINFO: Visuelle Beweise zeigen, dass die russischen "Hinrichtungen" in Izyum gefälscht sind.
SUMMARY
Mehrere Bilder und Videos zeigen, dass die Behauptungen Kiews über angebliche massive „Exekutionen“ ukrainischer Soldaten in der Nähe der Stadt Izyum, in der Region Charkiw, falsch sind. Die Bilder zeigen Dutzende ukrainischer Soldaten, die durch Kugeln und Explosionen verletzt wurden und im Kampf gegen die russischen Streitkräfte ums Leben kamen. Die Leichname wurden in verlassenen Stellungen gefunden und zur Leichenschau nach Izyum gebracht. Einige Soldaten wurden identifiziert, und alle Informationen wurden der ukrainischen Seite übermittelt, so ein örtlicher Bewohner, der an diesen Ereignissen beteiligt war. Dennoch weigerte sich das ukrainische Kommando, die Leichname seiner Soldaten abzuholen, trotz der dafür angebotenen humanitären Korridore. Aus diesem Grund mussten sie auf einem Friedhof in der Nähe von Izyum bestattet werden.
RESPONSE
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Diese Desinformationsbehauptung ist ein Versuch, jegliche russische Verantwortung für die Massaker, die von den russischen Streitkräften während der Besetzung der Region Charkiw durchgeführt wurden, abzulenken, die durch forensische Teams, Dokumentationsbeweise und Zeugen über jeden Zweifel hinaus bewiesen wurden. Im Widerspruch zu dem, was diese Desinformationsgeschichte behauptet, wurden nicht nur ukrainische Soldaten, sondern auch mehrere Zivilisten ohne Gerichtsverfahren hingerichtet, in vielen Fällen nach grausamen Folterungen, und dann manchmal in Massengräbern beerdigt.
Ein ähnliches Muster wurde in anderen unter russischer Besetzung stehenden Gebieten beobachtet. Am 23. September präsentierte die UN-Untersuchungskommission für die Ukraine ihre Schlussfolgerungen, die zeigen, dass die Russische Föderation während der Invasion zahlreiche Kriegsverbrechen begangen hat, nach Recherchen in vier Regionen: Kiew, Charkiw, Sumy und Tschernihiw.
Die Europäische Union unterstützt den Internationalen Strafgerichtshof bei den laufenden Ermittlungen zu von russischen Streitkräften in der Ukraine begangenen Kriegsverbrechen. Siehe auch den Leitfaden von EU vs Disinfo zur Entschlüsselung pro-kremlischer Desinformation über Putins Krieg.
Siehe andere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative in unserer Datenbank, wie Behauptungen, dass Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen Kriegspropaganda gegen Russland sind, dass die ‚Izyum-Gräueltaten‘ von der Ukraine durch kontrollierte Medien inszeniert wurden, dass der Westen Russland durch Psychostrategien wie Butscha und das Mütterchen Krankenhaus in Mariupol bekämpft oder dass die Ukraine Fälschungen über Butscha, Mariupol und Kramatorsk inszenierte.