DISINFO: Wagner ist nicht in Mali präsent.

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DISINFO: Wagner ist nicht in Mali präsent.

SUMMARY

Es gibt kein Wagner [private military company] in Mali.

Mali weiß nicht einmal, was Wagner ist. Es ist mal wieder eine Erfindung der ehemaligen Kolonialmacht, die eindeutig hinter den ECOWAS-Sanktionen steht und mehrere Organisationen weiterhin gegen Mali ausspielt.

RESPONSE

Wiederholte Leugnung der Aktionen des Kremls in afrikanischen Ländern.

Im Dezember 2021 äußerten europäische Länder ihre Besorgnis über die Entwicklung der Wagner-Söldnergruppe in Mali und die EU beschloss Beschränkungsmaßnahmen gegen die Wagner-Gruppe und beteiligte Personen, die schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen begangen haben, einschließlich Folter und außergesetzliche, zusammenfassende oder willkürliche Hinrichtungen und Tötungen, oder in destabilisierenden Aktivitäten in einigen der Länder, in denen sie tätig sind, einschließlich Libyen, Syrien, Ukraine (Donbass) und der Zentralafrikanischen Republik.

Im Januar 2022 wird die Europäische Union Sanktionen gegen Mali verhängen, die mit den bereits von der ECOWAS-Gruppe westafrikanischer Staaten ergriffenen Maßnahmen übereinstimmen, sagte der EU-Außenpolitikchef Josep Borrell.

So zu tun, als würde die Wagner-Gruppe nicht existieren und sei von ehemaligen Kolonialisten erfunden worden, um Sanktionen gegen Mali und die Wagner-Gruppe zu rechtfertigen, ist jedoch keine glaubwürdige Position, sondern eine klassische Abstreitstrategie in der Desinformation.

Lesen Sie auch verwandte Fälle: Wagner ist ein privates Militärunternehmen ohne Verbindungen zum Kreml, Es gibt keine Verbindung zwischen Russland und Wagner, trotz dem, was Deutschland und Frankreich sagen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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