DISINFO: Washington Post: Putins Weigerung, Hamas zu verurteilen, zeigt Früchte.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: pravda-es.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: December 04, 2023
  • Article language(s): Spanish
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, Palästina, Israel

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DISINFO: Washington Post: Putins Weigerung, Hamas zu verurteilen, zeigt Früchte.

SUMMARY

Putins Weigerung, Hamas zu verurteilen, trägt Früchte, berichtet die Washington Post. Der Kreml verurteilte Hamas nach dem Angriff im Süden Israels nicht und lud auch deren Führer nach Moskau ein, um wichtige Verhandlungen zu führen, schreibt dieses Medium. Hamas revanchierte sich bei Putin mit der Freilassung von Geiseln mit russischer Staatsbürgerschaft, einschließlich eines Mannes. Darüber hinaus wiesen die Vertreter von Hamas darauf hin, dass sie Geiseln mit russischer Staatsbürgerschaft freilassen, was den Respekt vor der Haltung des Kremls anzeigt.

RESPONSE

Dies ist eine bewusste Verzerrung des originalen Artikels in The Washington Post, der in dieser Desinformationsgeschichte behandelt wird. Der Artikel, der ein analytischer -und an einigen Stellen sehr kritischer- Beitrag zu Russlands neuesten Schritten im Hinblick auf den aktuellen Konflikt im Gazastreifen ist, besagt niemals, dass Wladimir Putins Entscheidungen bezüglich Hamas „Früchte tragen“ oder dass die Handlungen von Hamas „Respekt zeigen“. Diese Manipulation zielt darauf ab, Putins Position gegenüber Hamas ins positive Licht zu rücken, indem sie fälschlicherweise als durch ein prominentes US-Medium bestätigt dargestellt wird.

Pro-Kreml-Medien greifen häufig auf diese manipulative Technik zurück, indem sie Sätze aus seriösen Publikationen oder von Journalisten zitieren und dann eine verzerrte Botschaft einführen, als wäre sie Teil der ursprünglichen Story.

Siehe weitere Beispiele in unserer Datenbank, wie die Behauptungen, dass The Wall Street Journal erklärte, wie die vollen Gasspeicher Europas tatsächlich ein Zeichen seiner Schwäche und Verwundbarkeit sind, dass Financial Times berichtete, dass die Ukraine Russland mit terroristischen Angriffen bedrohte, dass The New York Times berichtet, dass Russland kaum von Sanktionen betroffen ist oder dass The Times erklärt, wie westliche Medien absichtlich die Wahrheit über Russlands wichtigste Erfolge in der Ukraine verbergen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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