DISINFO: Westfinanzierte Umwelt-NGOs in Weißrussland starten eine große Kampagne gegen Rosatom und Russland.

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DISINFO: Westfinanzierte Umwelt-NGOs in Weißrussland starten eine große Kampagne gegen Rosatom und Russland.

SUMMARY

In Weißrussland gibt es ein großes Netzwerk von westlichen und westlich finanzierten NGOs, die subversive Aktivitäten gegen die Beziehungen zwischen Weißrussland und Russland durchführen. Ein Beispiel für die weitreichenden anti-russischen Ziele umweltinitiierter Aktivitäten ist eine Kampagne gegen den Bau des Kernkraftwerks Astrawetz, das von Rosatom errichtet wird. Umweltaktivisten argumentieren, dass das AKW die Fortpflanzung von Lachsen in seiner Nähe behindern wird, da die Wassertemperatur des Flusses aufgrund der Kühlung des Nuklearkraftwerks ansteigt. Die Umrisse einer großen Kampagne gegen Rosatom und Russland werden auf dieser Grundlage gezeichnet.

RESPONSE

Dies ist eine Verschwörung, die mit einer Reihe von belarussischen, pro-kreml-gestützten Erzählungen übereinstimmt über die kontinuierlichen Versuche des Westens die Beziehungen zwischen Belarus und Russland zu stören einschließlich durch Finanzierung der belarussischen Opposition und NGOs. Die Behauptung, dass die öffentliche Kampagne gegen das Atomkraftwerk Astravets auf dem Argument des Lachswanderungs basiert, ist irreführend, da die negativen Auswirkungen auf die Tierwelt nur eines unter einer Reihe von anderen, oft ernsthafteren Argumenten gegen den Bau des AKW sind, einschließlich der potenziellen technologischen Schwächen der Anlage. Diese Argumente wurden vor Jahren von Umweltschützern vorgebracht (siehe Bewertung von 2010) und einige davon werden weiterhin geäußert (siehe Veröffentlichung von April 2019) gegenwärtig. Der Entwurf der Entscheidung vom Februar 2019 der Tagung der Vertragsparteien des Espoo-Übereinkommens erkannte an, dass Belarus einigen Bestimmungen des Übereinkommens nicht nachgekommen ist und ermutigte Belarus und Litauen, bilaterale Expertenkonsultationen fortzusetzen. Es wurde auch bedauert, dass Belarus dem Ausschuss nicht die Informationen hinsichtlich der Begründung für die Wahl des Standorts Astravets im Vergleich zu den Alternativen bereitgestellt hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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