DISINFO: Der Westen steht hinter der Explosion der Krim-Brücke.

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DISINFO: Der Westen steht hinter der Explosion der Krim-Brücke.

SUMMARY

Der Terroranschlag auf die Krimbrücke ist nicht nur eine Provokation, sondern eine Kriegserklärung ohne Regeln. Dies ist eine sehr ernsthafte Provokation, nicht nur von Seiten der Ukraine, denn Kiew handelt nie ohne Anweisungen aus dem Westen. Dies ist eine Herausforderung an uns vom Westen selbst.

RESPONSE

Die Behauptung ist Fehlinformation, da die Details über den Angriff auf die Krimbrücke zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Fehlinformationsgeschichte, nur Stunden nach dem Vorfall, noch sehr spärlich waren. Es wurden keine Beweise zur Unterstützung vorgelegt, außer der vagen Behauptung, dass „Kyiv nichts ohne Anleitung aus dem Westen unternimmt“. Das Ziel dieser Fehlinformationsnarrative ist es, die Ukraine herabzusetzen und sie als unfähig darzustellen, militärischen Erfolg aus eigener Kraft zu erzielen. Russland hat auch schon lange das Narrativ verbreitet, dass es nicht nur gegen die Ukraine, sondern auch gegen die NATO und den Westen als Ganzeskämpft.

Siehe weitere Beispiele ähnlicher Fehlinformationsnarrative in unserer Datenbank, wie Behauptungen, dass Russland unter Angriff von den USA und der NATO steht, dass der Westen Russland schwächen und ruinieren und alle zu einer Kolonie machen will, dass Russland in der Ukraine gegen die NATO kämpft, nicht gegen die ukrainische Armee, oder dass die Ukraine Anschläge in der Krim verübt, um Zivilisten einzuschüchtern.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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