DISINFO: Der Westen lehnt den Dialog über eine neue Sicherheitsarchitektur ab.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: tass.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: March 02, 2022
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland

KI-Übersetzungen:

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DISINFO: Der Westen lehnt den Dialog über eine neue Sicherheitsarchitektur ab.

SUMMARY

Der Westen selbst hat den Dialog mit Russland über die Schaffung einer neuen Sicherheitsarchitektur abgelehnt.

RESPONSE

Dies ist eine wiederkehrende Desinformationsnarrative von pro-Kremlin-Medien, die behaupten, der Westen bedrohe Russland.

In Wirklichkeit streben westliche Nationen danach, gute Beziehungen zu Russland selbst unter den aktuellen Umständen aufzubauen. Der Westen bedroht Moskau nicht. Auch die NATO ist keine Bedrohung für Russland. Das Bündnis ist in erster Linie eine politische Organisation, die darauf abzielt, Konflikte auf friedliche Weise zu lösen. Die beiden Seiten haben 1997 den Gründungsakt über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der NATO und der Russischen Föderation unterzeichnet, dessen eine Bestimmung besagt: „Die NATO und Russland betrachten sich nicht als Gegner.“

In dem Versuch, die globale Sicherheitsarchitektur einseitig zu verändern, legte Russland Ende 2021 mehrere Sicherheitsvorschläge vor, darunter ein Verbot der NATO-Mitgliedschaft für die Ukraine. Der Westen wies sie als inakzeptabel zurück.

Wladimir Putin startete am 24. Februar 2022 das, was er eine spezielle militärische Operation nannte, gegen die Ukraine und führte als Vorwand die militärische Infrastruktur der NATO an, die sich der russischen Grenze näherte. Der Einmarsch wurde von Luftangriffen auf militärische Objekte gefolgt. Russische Truppen begannen später ebenfalls, zivile Ziele zu bombardieren und zu beschießen.

Erfahren Sie mehr über Desinformationsfälle, die behaupten, die NATO stelle eine Bedrohung für Russland dar.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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