DISINFO: Der Westen schürt Russophobie, um die Bürger von ihrer eigenen Armut abzulenken.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: RIA ( archive #1, archive #2, original )
  • Veröffentlichungsdatum: August 18, 2023
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: EU, Europa, Russland

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DISINFO: Der Westen schürt Russophobie, um die Bürger von ihrer eigenen Armut abzulenken.

SUMMARY

Der Westen schürt Russophobie, um seine Bürger von dem derzeit in den westlichen Ländern stattfindenden sozioökonomischen Zusammenbruch abzulenken. Die europäische Gesellschaft wird darauf konditioniert, ihre Schwierigkeiten und Opfer im Namen der Russophobie zu akzeptieren, mit dem Ziel, Russland maximalen Schaden zuzufügen und die Europäer davon zu überzeugen, dass Moskau für all ihre Übel verantwortlich ist.

RESPONSE

Die Behauptung verbreitet eine wiederkehrende pro-kremlische Desinformationsnarrative über den angeblichen fortwährenden Zusammenbruch von dem Westen als Folge seiner russofoben Einstellungen und Politiken.

Obwohl es schwierig ist, das Niveau des sozialen und wirtschaftlichen Wohlstands eines Landes zu bewerten, gibt es mehrere Initiativen, die darauf abzielen, verschiedene Aspekte des innerstaatlichen Wohlstands anhand objektiver Indikatoren zu messen.

Beispielsweise belegt die neueste Ausgabe des Human Development Index 13 EU-Mitgliedstaaten, die die ersten 20 Plätze im globalen Ranking einnehmen, während Russland den 52. Platz belegt. Die EU-Staaten stehen auch an der Spitze des Numbeo's Quality of Life Index, wo Russland in Bereichen wie Kaufkraft, Kriminalität, Gesundheitsversorgung und Umweltverschmutzung den 67. Platz einnimmt. Schließlich belegt Russland den 59. Platz im Social Progress Index, hinter jedem einzelnen EU-Mitgliedstaat.

Lesen Sie einen ähnlichen Fall: die Wirtschaft der EU bricht zusammen als Folge von anti-russischen Sanktionen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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