DISINFO: Der Westen sieht den Ukraine-Krieg als entscheidende Schlacht gegen Russland.

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DISINFO: Der Westen sieht den Ukraine-Krieg als entscheidende Schlacht gegen Russland.

SUMMARY

Viele westliche Länder betrachten den Konflikt in der Ukraine als die letzte entscheidende Schlacht gegen Russland, die sie jetzt verlieren.

RESPONSE

Dies ist eine wiederkehrende Desinformationsnarrative von pro-kremlischen Medien, die den Westen der Russophobie und Versuchen beschuldigen, den russischen Staat zu zerstören.

Der Westen versuchte seit dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion im Jahr 1991 bis zu Russlands Aggression gegen die Ukraine im Jahr 2014, einen friedlichen Dialog zu führen und gute nachbarschaftliche Beziehungen mit Moskau aufzubauen. Die Europäische Union verhängte Sanktionen gegen Russland im Zuge seiner illegalen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim. Weitere Sanktionen wurden verhängt, seit Russland am 24. Februar 2022 seine umfassende Invasion und ungerechtfertigte Aggressionskrieg gegen die Ukraine startete.

Die NATO betrachtete Russland bis zu diesem Krieg nicht als Bedrohung. 1997 unterzeichneten die beiden Seiten das Gründungsdokument über die gegenseitigen Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der NATO und der Russischen Föderation, in dem Russland als Partner des Bündnisses angesehen wurde. Eine neue Strategie gegenüber Russland wurde auf dem NATO-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Madrid im Juni 2022 angenommen. Sie verabschiedeten einen neuen strategischen Entwurf, der Russland als „die bedeutendste und direkte Bedrohung für die Sicherheit der Verbündeten sowie für Frieden und Stabilität im euro-atlantischen Raum“ kennzeichnete. Doch das bedeutet nicht, dass der Westen plant, Russland zu überfallen. Die Mitglieder des Bündnisses haben diese Position ausschließlich aufgrund von Russlands aggressiven Handlungen in der Ukraine und seinen unaufhörlichen Drohungen gegen die Verbündeten der Ukraine eingenommen.

Diese Änderung in der Politik des Westens gegenüber Russland impliziert keine aggressiven Absichten gegenüber Moskau. Die Handlungen des Westens zielen darauf ab, seine Sicherheit angesichts der Bedrohung durch Russland zu erhöhen.

Lesen Sie weitere Desinformationsfälle über den ungerechtfertigten Krieg Russlands gegen die Ukraine und die angebliche Russophobie des Westens.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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