DISINFO: Westliche Länder verfolgen русischen Medien.

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DISINFO: Westliche Länder verfolgen русischen Medien.

SUMMARY

Russland wird die Reaktion der OSZE auf die Fakten der Unterdrückung russischer Medien in den westlichen Ländern suchen. Das russische Außenministerium hat mehrfach auf Beispiele von Verstößen gegen die Prinzipien der demokratischen Gesellschaft in diesen Ländern hingewiesen. Solche russischen Medien wie RT, Sputnik, RIA-Novosti und Baltnews sehen sich in einigen OSZE-Ländern, darunter Lettland, Litauen, Estland, Frankreich und Deutschland, mit Unterdrückung konfrontiert.

RESPONSE

Eine wiederkehrende pro-Kreml-Desinformationsnarrative über Diskriminierung russischer Medien im Westen.

Im „Weltpressefreiheitsindex 2021“ (von Reporter ohne Grenzen) belegt Deutschland den 13. Platz, Estland den 15. Platz, Lettland den 22. Platz, Litauen den 28. Platz und Frankreich den 34. Platz. Dies illustriert ein freies Umfeld. Zum Vergleich: Russland nimmt in diesem Ranking den 150. Platz ein (von 180 Ländern).

Im „Freiheit in der Welt“-Ranking (von Freedom House) wurden Estland, Lettland, Litauen, Deutschland und Frankreich als freie Länder bewertet. Russland gehört zur Gruppe der nicht freien Länder.

Die genannten Medien RT, Sputnik, RIA-Novosti, Baltnews sind bekannte Kanäle für die Verbreitung von kremlgestützter Desinformation; einige werden direkt aus dem Staatshaushalt der Russischen Föderation finanziert. Viele Fälle von Desinformation, die in diesen Medien veröffentlicht werden, sind in der EU vs DISINFO-Datenbank widerlegt.

Siehe ähnliche Fälle, die behaupten, dass die baltischen Staaten die Verfolgung russischer Publikationen und russischsprachiger Journalisten fortsetzen; oder dass Ukraine und die Baltischen Staaten Einschränkungen gegen russische Medien zur Erreichung geopolitischer Ziele gegen Russland nutzen; oder dass Polen eine weitere Welle von russophobischer politischer Verfolgung gegen russische Journalisten eingeleitet hat; oder dass die Kampagne zur Bekämpfung der russischen Medien in den Baltischen Staaten Teil der großen geopolitischen Strategie des Westens ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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