DISINFO: Es gibt eine westliche Druckkampagne gegen russische Medien.

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DISINFO: Es gibt eine westliche Druckkampagne gegen russische Medien.

SUMMARY

Westliche Länder führen eine Druckkampagne gegen russische Medien durch. US-Kongressabgeordnete und der französische Präsident Emmanuel Macron beschuldigten RT und Sputnik, ohne Beweise, in die Wahlen ihrer Länder einzugreifen.

RESPONSE

Es gibt eine Menge Beweise für die Einmischung Russlands sowohl in die Wahlen in den USA 2016 als auch in Frankreich 2017 durch unter anderem RT und Sputnik. Dies ist Teil einer wiederkehrenden pro-Kreml-Narrative, die Russland als unschuldige Macht darzustellen versucht, die fälschlicherweise beschuldigt wird, in die Angelegenheiten anderer Länder einzugreifen, und westliche Verteidigungsaktionen als anti-russisch. Sie können weitere Beispiele für Fehlinformationen zu diesem Thema in unserer Datenbank sehen, wie die angebliche Verfolgung von Sputnik in totalitärem Estland aufgrund seiner wahrheitsgemäßen Berichterstattung und Angst vor seinem Einfluss; die angeblich tapferen Bemühungen von Sputnik gegen Intoleranz in Litauen; die angeblichen Verletzungen der Rechte russischer Journalisten in den USA und der EU; die Behauptungen, dass französische Medien nicht frei sind, oder die Geschichten darüber, wie schön es ist, Journalist in Russland zu sein, im Gegensatz zu Europa, weil Russland der globale Champion der Meinungsfreiheit ist. Der Zweck von RT und Sputnik ist es nicht, die Öffentlichkeit zu informieren, sondern Narrative zu produzieren, die den Zielen des Kremls dienen, wobei regelmäßig auf Fehlinformationen zurückgegriffen wird. In einer Resolution vom 23. November 2016 hat das Europäische Parlament RT und Sputnik als Werkzeuge und Instrumente der anti-EU-Kampagne des Kremls

identifiziert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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