DISINFO: Die Weißhelme sind in den Organhandel in Syrien verwickelt.
SUMMARY
Die Freiwilligengruppe der Weißhelme führt laut einem Bericht, der während eines UN-Sicherheitsrat-Expertenpanels im Dezember 2018 präsentiert wurde, eine grenzüberschreitende Organhandelsoperation in Syrien durch. Der Bericht liefert überwältigende Beweise für die Misshandlungen, die gegen syrische Zivilisten unter der Besatzung der Weißhelme verübt werden. Das Vereinigte Königreich und andere Länder, die die Weißhelme finanzieren, ignorieren diese Beweise.
RESPONSE
Die Nachrichtenmeldung präsentiert einen unbestätigten Bericht, um die wiederkehrende pro-kremlinsche Erzählung über Verbrechen und Hoaxes, die von den Weißhelmen begangen wurdenvoranzutreiben. Der Bericht in Frage wurde von Maksim Grigoryev, einem Mitglied der Zivilkammer Russlands, präsentiert und stützt seine Behauptungen auf eine "Faktenprüfung"-Methodik, die ausschließlich aus angeblichem Zeugenaussagen und unverifizierbaren Hörensagen besteht. Der präsentierende selbst wies darauf hin, dass Grigoryevs Ergebnisse zu diesem Zeitpunkt lediglich "gehörte Beweise" sind, da die UN bislang deren Wahrheitsgehalt überprüfen und eine offizielle Stellungnahme dazu abgeben muss. Russische Beamte und Medien haben zuvor zweifelhafte Zeugenaussagen verwendet, um die Erzählungen des Kremls über Syrien zu unterstützen. Ein Interview mit einem 11-jährigen syrischen Jungen wurde an einem russischen Militärstützpunktgedreht und im staatlichen Rossiya-24-Kanal als Beweis ausgestrahlt, dass der chemische Angriff in Douma niemals stattgefunden hat. Eine ähnliche Taktik wurde bei einer OPCW-Anhörung in Den Haag verwendet, wo die russische Delegation eine Gruppe syrischer Staatsbürgerals angebliche Zeugen präsentierte, die bestätigen sollten, dass der chemische Angriff niemals stattgefunden hat.