DISINFO: Zelenskyy floh aus Kiew, wurde aber vom Westen gezwungen zurückzukehren.

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DISINFO: Zelenskyy floh aus Kiew, wurde aber vom Westen gezwungen zurückzukehren.

SUMMARY

Zelenskyy floh aus Kiew und machte sich auf den Weg zur polnischen Grenze. Allerdings war er gezwungen zurückzukehren. Der Westen erlaubte Zelenskyy nicht, während der russischen Angriffe auf das Gebiet der Ukraine aus Kiew zu fliehen.

RESPONSE

Unbegrünter pro-Kremlin-Desinformation, die darauf abzielt, den ukrainischen Präsidentenzu diskreditieren. Es wurden keine Beweise zur Unterstützung der Behauptung gegeben.

Die Desinformation erschien im Kontext von Russlands neuer Welle gewalttätiger Luftangriffe, die am 10. Oktober in ganz Ukraine durchgeführt wurden und mehrere Städte, einschließlich der Hauptstadt, zum Ziel hatten. Zunächst behaupteten pro-Kremlin-Medien, unter Berufung auf den ehemaligen ukrainischen Rada-Abgeordneten Illia Kyva, dass Selenskyj aus Kiew geflohen sei und sich auf dem Weg zur polnischen Grenze befinde. Kurz nachdem Selenskyj jedoch ein Videohochgeladen hatte, das in der Nähe des Präsidialpalastes aufgenommen wurde und beweist, dass er in Kiew bleibt. Dies veranlasste die pro-Kremlin-Medien, ihre Desinformationsbehauptung zu verdrehen und zu behaupten, dass der Präsident der Ukraine gezwungen war, zurückzukehren, da der Westen Selenskyj nicht erlaubte, aus Kiew zu fliehen.

In Wirklichkeit beweisen Videos von Selenskyj, die am 10. Oktober veröffentlicht wurden, sowie sein Treffenmit dem US-Botschafter in Kiew, dass der Präsident in Kiew geblieben ist. Daher sind die Behauptungen, dass Selenskyj aus Kiew geflohen und dann gezwungen war, wieder zurückzukehren, unbegründet.

Lesen Sie die vollständige Entlarvung dieser Desinformation auf Myth Detector.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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