„Schamlose Propaganda für Sünde und pervertierte sexuelle Beziehungen“
Nicht nur die EU und der breitere Westen betrachten Propaganda als ein Problem, das angegangen werden sollte. Tief im Inneren der russischen Staatsduma gibt es, wie sich herausstellt, einen Abgeordneten, der einen scheinbar lebenslangen Kampf gegen Propaganda anführt – allerdings gegen die aus dem Westen.
In seiner Vergangenheit als Gesetzgeber in St. Petersburg wurde Vitaly Milonov berühmt für seinen Kreuzzug gegen das, was er als „Schwulenpropaganda“ ansah. Nun hat er die neueste Filmadaption von „Die Schöne und das Biest“ ins Visier genommen. Wie CNN berichtet, bezeichnete Milonov den Film als „eine unverhohlene, schamlose Propaganda der Sünde und perverser sexueller Beziehungen“ und hat beim russischen Kulturminister beantragt, den Film nicht zu zeigen, „falls das Ministerium ‚Elemente der Propaganda von Homosexualität‘ feststellen sollte.“ (Bild: Disney)
Beitragsbild: Disney