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Wahrnehmungen sind wichtig

Kreisdiagramm: Vertrauen in Medien — 53% Ja, 44% Nein, 1% hängt ab, 2% weiß nicht (Von KI generierte Beschreibung)
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Europäische Länder schneiden im World Press Freedom Index gut ab; fünf EU-Mitgliedstaaten gehören weltweit zu den Top-10-Ländern in Bezug auf Pressefreiheit. Die Freedom-House-Bewertung zur Pressefreiheit stuft die Medien in den EU-Mitgliedstaaten als frei oder teilweise frei ein.

Dennoch hat eine aktuelle Meinungsumfrage der Europäischen Kommission („Eurobarometer“) gezeigt, dass EU-Bürgerinnen und -Bürger der Ansicht sind, dass bei der Sicherstellung der Unabhängigkeit ihrer Medien noch erheblicher Handlungsbedarf besteht. Diese Wahrnehmung bereitet den Boden für einen Anstieg der Glaubwürdigkeit alternativer Nachrichtenquellen in der Europäischen Union, wie etwa der russischen staatlichen Medien Sputnik und Russia Today.

In Finnland vertrauen mehr Menschen ihren Medien als in Frankreich
53 % der Befragten stimmen zu, dass ihre nationalen Medien vertrauenswürdige Informationen liefern, während 44 % dem widersprechen. In 19 Mitgliedstaaten stimmt die Mehrheit der Befragten zu, dass ihre nationalen Medien vertrauenswürdige Informationen liefern. Fast neun von zehn in Finnland (88 %) sind dieser Ansicht, ebenso wie mehr als drei Viertel in Schweden und Dänemark (beide 77 %). Im Gegensatz dazu vertrauen Befragte in Griechenland (26 %), Frankreich (34 %) und Spanien (38 %) ihren Medien am wenigsten.

In 22 Mitgliedstaaten hält die Mehrheit der Befragten das nationale Fernsehen für zuverlässig.Auch hier stimmen Finnland, Dänemark und Schweden am ehesten zu, verglichen mit jedem sechsten Befragten in Griechenland (16 %), 31 % in Spanien und 41 % in Frankreich. Soziale Medien werden weithin als zuverlässige Informationsquelle misstraut.

Freiheit von politischem Druck ist entscheidend
Das Vertrauen in nationale Medien ist in den Ländern besonders hoch, in denen die Befragten glauben, dass ihre Medien frei von politischem Druck sind. Das ist zum Beispiel in Finnland, Dänemark, Schweden und den Niederlanden der Fall. In Frankreich, Griechenland und Spanien hingegen vertrauen die Befragten ihren nationalen Medien deutlich weniger und halten es deutlich seltener für wahrscheinlich, dass ihre nationalen Medien frei von äußerem Druck sind.

Kuchendiagramm: Nein 60%, Ja 35%, Weiß nicht 4%, Kommt drauf an 1% (Von KI generierte Beschreibung)

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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