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Moldau: Desinformation erfolgreich abgewehrt – Interview

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Die Republik Moldau feierte am 27. August ihren 30sten Jahrestag. Das Land und seine Menschen haben ihren fairen Anteil an Herausforderungen erlebt, sind aber weit gekommen. Das gilt auch für die politischen Entwicklungen, Wahlen und Regierungswechsel. Hinzu kommt die Transnistrien-Frage, die inzwischen gehandhabt wird, ohne dass Spannungen in einen Konflikt eskalieren.

Es ist ein Kennzeichen von Moldaus Fortschritt, dass sich ihre Regierungen abwechseln. Die Demokratie funktioniert.

Zuletzt fanden am 11ten Juli Parlamentswahlen statt. Sie waren – ebenso wie der Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Herbst – von einer Desinformationskampagne geprägt, die häufig europäische Werte ins Visier nahm – siehe einige der Geschichten hier.

Doch Desinformation wirkte nicht – ebenso wenig wie bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Herbst. Viele Akteure aus der Zivilgesellschaft, Journalistinnen und Journalisten und sogar die große moldauische Diaspora arbeiteten hart daran, ihr entgegenzuwirken – online und offline.

Das neue gesetzgebende Organ wurde nicht lange vor dem Jahrestag der Unabhängigkeit gebildet.Das neue Parlament hat soeben eine Regierung ernannt, die verspricht, sich auf die Reform der Justiz, den Kampf gegen Korruption, die Schaffung von Transparenz, wirtschaftliche Stabilität und eine auf europäischen Werten basierende Regierungsführung zu konzentrieren.

Die moldauische Journalistin Alina Radu, Direktorin der investigativen Zeitung Ziarul de Garda, teilt ihre Gedanken darüber, warum Desinformation, die Wahlen in den letzten Jahrzehnten negativ beeinflusst hat, schließlich auf eine starke Reaktion der Zivilgesellschaft gestoßen ist. Sehen Sie das Interview:

 

 

Lesen Sie unseren früheren Artikel hier auf ENG und RO.

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Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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