Regeln brechen: Krim, Desinformation, Doping
This Tuesday, the news broke that the International Olympic Committee (IOC) decided to sanction Russia’s participation in the 2018 Winter Olympic Games. The Olympic scandal is a reminder of two things: That Russian authorities do not shy away from systematically breaking fundamental rules in sports, in media and in international relations; but also that Russia is facing more and more consequences for these actions.
Little green men
When Russian military forces occupied the Ukrainian peninsula of Crimea in March 2014, while wearing uniforms without insignia, Russia broke international law and violated a series of international agreements; but Russia also broke the basic rule that a soldier must identify himself as a soldier. The operation bought Russia time by creating some initial confusion about who the “little green men” were; however, when clarity was reached, Russia faced sanctions from the side of the international community – on top of the non-recognition of the illegal annexation of Crimea.
Faking the news
Russian authorities use the media they control, and influence those media which are loyal to them, to systematically spread disinformation. The disinformation aims at creating confusion and rifts – in foreign societies as well as in Russia. Was so gestaltet ist, dass es wie Journalismus und traditionelle staatliche Kommunikation aussieht, geht mit einer grundlegenden Akzeptanz einher, nicht die Wahrheit sagen zu müssen. Das ist es, was die pro-kremlische Desinformationskampagne von anderen Fällen unterscheidet, in denen Regierungen „Soft Power“ ausüben oder eine Agenda vorantreiben; das besondere Merkmal der russischen Kampagne ist ihre Bereitschaft, die grundlegende Regel in jeder Kommunikation zu brechen, dass man vielleicht selektiv mit der Wahrheit umgehen kann, aber Tatsachen nicht absichtlich manipulieren, Beweise fabrizieren oder schlicht lügen darf. Russland hat dafür Konsequenzen getragen, zuletzt in Form der Sanktionierung seines internationalen Flaggschiffs RT (Russia Today) als „ausländischer Agent“ in den Vereinigten Staaten. Die Europäische Union reagierte auf die russischen Desinformationskampagnen, indem sie im September 2015 die East StratCom Task Force einrichtete.
Doping bei den Olympischen Spielen
So wie es bei Desinformation der Fall ist, also der strategischen Nutzung von „Fake News“, zeigt staatlich gefördertes Doping auf strategischer Ebene eine Missachtung von Regeln – in diesem Fall der Regeln des Sports und der Wettbewerbe. Sich mit Betrug zu einer Medaille zu verhelfen, unterscheidet sich nicht sehr davon, sich mit Betrug zu einem Landraub zu verhelfen, oder davon, in der Nachrichtenberichterstattung die Wahrheit zu fälschen. In dieser Woche schloss sich das Internationale Olympische Komitee den Stimmen in der internationalen Gemeinschaft an, die geschlossen deutlich machen, dass diese Politiken und Handlungen für Russland einen Preis haben.Die internationale Reaktion auf die Verstöße hat Russlands Handlungsspielraum bei diesen Machenschaften eingeschränkt und den Behörden Russlands reputativen Schaden zugefügt.
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Bild: Russlands stellvertretender Ministerpräsident, Chef der FIFA-Weltmeisterschaft 2018 und ehemaliger Sportminister Vitaly Mutko wurde wegen seiner Verantwortung in den Dopingskandalen lebenslang von künftigen Olympischen Spielen ausgeschlossen. (Wikimedia Commons)