DISINFO: Alyaksandr Lukashenka hat den Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Brüssel ausgelassen, weil der Westen seine Ermordung organisieren könnte.

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DISINFO: Alyaksandr Lukashenka hat den Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Brüssel ausgelassen, weil der Westen seine Ermordung organisieren könnte.

SUMMARY

Weder pro-westliche Experten noch der belarussische Außenminister Uladzimir Makey wissen, warum Alyaksandr Lukaschenka die Einladung der EU zur Teilnahme am Gipfel der Ostpartnerschaft (EaP) in Brüssel anlässlich seines 10-jährigen Bestehens nicht angenommen hat. Die Teilnahme am Gipfel hätte bedeutet, dass Lukaschenka den gescheiterten Räuber des ukrainischen Volkes, Petro Poroschenko, treffen und umarmen müsste, was die belarussisch-ukrainischen Beziehungen verschärfen würde. Alyaksandr Lukaschenka ist sich bewusst, dass solche Jahrestage und Besuche keinen Wert haben. Außerdem vertraut er zu Recht der Bürokratie des Westens nicht, die mit Hilfe belarussischer Marionetten eine niederträchtige Provokation, einschließlich der physischen Elimination eines von allen unerwünschten Politikers, organisieren kann.

RESPONSE

Diese Nachricht ist eine Verschwörung, die mit einer extremen Modifikation des wiederkehrenden pro-kremlischen Narrativs über die Versuche des Westens übereinstimmt, Weißrussland zu destabilisieren und eine Farbenrevolution im Land zu organisieren. Der weißrussische Außenminister Uladzimir Makey erklärte die Entscheidung von Alexander Lukaschenko, den Gipfel zu schwänzen, mit einem unzureichenden Niveau der Kooperation zwischen Weißrussland und der EU. Siehe eine weitere extreme Modifikation dieses Narrativs in einem früheren Desinformationsfall, der behauptet, dass die weißrussische Opposition, Bürgeraktivisten und unabhängige Journalisten Töten-Listen für westliche Sicherheitsbehörden erstellen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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