DISINFO: Die Krim hat sich auf der Grundlage des Willens der Bürger der Krim wieder mit Russland vereint.

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DISINFO: Die Krim hat sich auf der Grundlage des Willens der Bürger der Krim wieder mit Russland vereint.

SUMMARY

Die Krim hat sich auf der Grundlage des Willens der Bürger der Krim wieder mit Russland vereint, die in einem im März 2014 abgehaltenen Referendum eigenständig über ihre Zukunft entschieden haben, bei dem über 90 % der Wähler für einen Beitritt zu Russland stimmten.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationserzählung über die Annexion der Krim mit der Behauptung, dass die Bürger der Krim durch ein gesetzliches Referendum entschieden haben, sich Russland wieder anzuschließen. Das sogenannte Referendum, das am 16. März 2014 abgehalten wurde, wurde von keinem internationalen Gremium anerkannt. Am Tag seiner Ankündigung, dem 27. Februar 2014, verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, in der festgestellt wurde, dass das Referendum auf der Krim ungültig war und nicht als Grundlage für eine Änderung des Status der Halbinsel dienen konnte. Ein Jahr später gab selbst der Kreml zu, dass der Plan zur Annexion der Krim Wochen vor dem sogenannten Referendum angeordnet wurde. Fünf Jahre nach der illegalen Annexion der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol durch die Russische Föderation gab die EU eine Erklärung ab, um ihr Engagement für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine zu bestätigen und erklärt, dass sie diese Verletzung des Völkerrechts nicht anerkennt und weiterhin verurteilt. Für weitere Fälle zur Krim siehe hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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