DISINFO: Polen hat Präsident Putin nicht zu den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz eingeladen.

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DISINFO: Polen hat Präsident Putin nicht zu den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz eingeladen.

SUMMARY

Polen hat Wladimir Putin nicht zu den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau eingeladen.

RESPONSE

Diese Nachricht ist Teil des laufenden russischen Informationsangriffs gegen Polen, der falsche historische Narrative wie die angebliche Verantwortung Polens für den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust fördert.

Laut der Erklärung von Krzysztof Szczerski, Leiter des Kabinetts des polnischen Präsidenten, wurden die Einladungen zu den Gedenkveranstaltungen in Auschwitz vom Auschwitz-Museum und nicht von den polnischen Behörden herausgegeben. Die Regierungen jedes eingeladenen Landes (einschließlich Russland) entscheiden auf welcher politischen Ebene sie während der Veranstaltung vertreten sein werden.

Die russische Delegation nahm an der Zeremonie zur Feier des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz teil – sie wurde von dem russischen Botschafter Sergey Andreyev geleitet. Das bedeutet, dass es eine Entscheidung von Präsident Putin war, nicht zum Jubiläum der Auschwitz-Befreiung zu kommen.

Eine ähnliche Situation trat 2015 auf, als Russland Polen beschuldigte, die russische Delegation nicht angemessen zur Auschwitz-Veranstaltung eingeladen zu haben. Polen reagierte auf diese Anschuldigung mit einer Erklärung, dass jedes Land, das vom Auschwitz-Museum eingeladen wurde, auf jeder politischen Ebene anwesend sein könnte.

Siehe andere Desinformationsnachrichten über Polen und den Holocaust wie Polen versucht, seine Sicht auf den Holocaust dem Westen aufzuzwingen und Polen schuf einen fruchtbaren Boden für den Holocaust aufgrund seines vor dem Krieg herrschenden Antisemitismus.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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