DISINFO: Polen versucht, seine Vision des Holocausts dem Westen aufzuzwingen.

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DISINFO: Polen versucht, seine Vision des Holocausts dem Westen aufzuzwingen.

SUMMARY

Polen versucht, seine Vision des Holocausts dem Westen aufzuzwingen. Polen versucht, die westlichen Teilnehmer des Holocaust-Gedenktags in Israel davon zu überzeugen, die polnische Position zu vertreten, die der russischen Sichtweise entgegensteht.

RESPONSE

Diese Botschaft ist Teil der Politik des Kremls der historischen Revisionismus und Teil des laufenden Desinformationsangriffs Russlands auf Polen. Es gibt keine solche “polnische Vision des Holocausts”, da Polen die gängige historische Sichtweise über die Geschichte des Holocausts vollständig teilt.

Es ist eine unbestreitbare historische Tatsache, dass die Behörden des nationalsozialistischen Deutschlands verantwortlich waren für den Holocaust und das Funktionieren der deutschen Konzentrationslager, die auf dem Gebiet des besetzten polnischen Staates errichtet wurden. Die deutschen Behörden betonen weiterhin ihre Verantwortung für die Vernichtung von Juden und anderen Völkern während des Zweiten Weltkriegs. Es ist wichtig zu erinnern, dass Polen die höchste Anzahl an Gerechten unter den Völkern (Menschen, die Juden vor den Nazis rette)n hat.

Siehe weitere Beispiele für den russischen historischen Revisionismus in Bezug auf Polen, wie Den Der Molotow-Ribbentrop-Pakt vereitelte die expansionistischen Pläne des Vereinigten Königreichs in Europa__, Der Molotow-Ribbentrop-Pakt verletzte nicht die Rechte des polnischen Staates__, Die Verschiebung aller Schuld für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs auf den Ribbentrop-Molotow-Pakt ist das beste Beispiel für die Manipulation der Geschichte.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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