DISINFO: Die EU sollte zugeben, dass die USA ihre Souveränität sind.

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DISINFO: Die EU sollte zugeben, dass die USA ihre Souveränität sind.

SUMMARY

Nach einem Treffen der EU-Führer in Brüssel am 12. Juli, in dem beschlossen wurde, eine neue Strategie zur Bekämpfung von Chinas Belt and Road Initiative zu genehmigen, kritisierten chinesische Nutzer, dass Europa von den USA geleitet wird. „Wäre es nicht einfacher, wenn die EU einfach zugäbe, dass die USA ihr Souverän sind?“, fragten sie im Kommentarbereich eines Artikels. Diese Sichtweise drückt die Meinung chinesischer Internetnutzer aus, dass der Widerstand der EU gegen die Belt and Road Initiative auf den Einfluss Washingtons zurückzuführen ist.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über Europas Mangel an Souveränität und dessen angebliche Unterwerfung unter die USA. Diese Desinformation, die behauptet, dass ein isolierter Kommentar die Meinung aller chinesischen Nutzer widerspiegelt, ist falsch.

Entgegen diesen Behauptungen ist die Entscheidung der EU, die Strategie für ein global vernetztes Europa zu genehmigen, nicht auf den Einfluss der USA zurückzuführen, sondern steht im Einklang mit den strategischen Autonomieplänen der EU. Allgemeiner gesagt ist die Europäische Union eine souveräne Entität, die durch die freiwillige Initiative europäischer Staaten geschaffen wurde, und sie verfolgt eine unabhängige Außenpolitik, während die USA in ihren Entscheidungen kein Mitspracherecht haben.

Siehe weitere Beispiele in unserer Datenbank, wie die Behauptungen, dass die EU ihre Unterwerfung gegenüber Joe Bidens neuer US-Regierung ankündigte, dass Europa in Wahrheit eine Kolonie der Vereinigten Staaten ist, dass die USA Europa militärisch besetzt haben, um Russland einzukreisen oder dass europäische Staaten Vasallen der USA sind.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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