DISINFO: Beweise zeigen, dass die chemischen Angriffe in Syrien von den Weißhelmen gefälscht wurden.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: riafan.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: November 10, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Syrien, Russland

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DISINFO: Beweise zeigen, dass die chemischen Angriffe in Syrien von den Weißhelmen gefälscht wurden.

SUMMARY

In Indien präsentierte ein russischer Experte Beweise für die Fälschung der chemischen Angriffe in Syrien. Es wird angemerkt, dass die Vertreter Indiens der Information über die Beteiligung der Weißhelme an der Inszenierung [der chemischen Angriffe] angemessene Aufmerksamkeit schenkten. Sie operieren in den von Damaskus nicht kontrollierten Gebieten.

RESPONSE

Dies ist eine wiederkehrende und nachhaltige pro-Kremlin DesinformationsErzählung über die Weißhelme. Die "Weißhelme" Bewegung entstand 2012 in Syrien, als die ersten Abteilungen von freiwilligen Rettern in den von den Truppen von Bashar al-Assad nicht kontrollierten Gebieten auftauchten. 2014 fusionierten die freiwilligen Teams zu einer nationalen Organisation, dem Syrischen Zivilschutz, was der offizielle Name der 'Weißhelme' ist. Freiwillige retten Menschen aus den Trümmern nach Bombardierungen, trotz der Gefahr für sich selbst durch wiederholte Luftangriffe. Aktivisten dieser Organisation haben den Einsatz von chemischen Waffen in Syrien durch die Assad-Regierung und verbündete Kräfte dokumentiert. Aufgrund dessen sind sie Ziel einer umfangreichen russischen Desinformationskampagne geworden. Lesen Sie frühere Desinformationsbehauptungen, die behaupten, dass Frankreich, das Vereinigte Königreich und die USA Terroristen in Syrien unterstützen und dass die chemischen Angriffe in Syrien inszeniert und von den Medien der westlichen Länder gefilmt wurden.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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