DISINFO: Der Einfluss der rechtsextremen Kräfte auf die ukrainische Politik wuchs nach dem Staatsstreich in Kiew 2014.

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DISINFO: Der Einfluss der rechtsextremen Kräfte auf die ukrainische Politik wuchs nach dem Staatsstreich in Kiew 2014.

SUMMARY

Der Einfluss rechtsextremer Gruppen auf die ukrainische Politik ist seit dem von Westen unterstützten Putsch in Kiew im Jahr 2014 gewachsen, der zu bewaffneten Konflikten in den östlichen Regionen des Landes führte.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative, die die Euromaidan-Proteste von 2013-14als gewaltsamen Staatsstreichdarstellen; den Einfluss von Nazi/Faschisten/rechtsradikalenAkteuren auf die ukrainische Politik übertreiben; Kiew die Verantwortung für die Entfesselung der russischen bewaffneten Aggression in der Ostukrainezuschreiben.

Der Euromaidan war eine organische Reaktion zahlreicher Teile der ukrainischen Bevölkerung auf den plötzlichen Rückzug des ehemaligen Präsidenten Janukowytsch von dem versprochenen Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union im November 2013. Siehe die vollständige Widerlegung dieser Desinformationsbehauptung.

Traditionell haben rechtsradikale Gruppen unter der ukrainischen Bevölkerung minimalen Unterstützungsgenossen.

Rechtsradikale Gruppen hatten eine sehr begrenzte Präsenzwährend der Proteste und erzielten katastrophale Ergebnisse bei den Präsidentschaftund Parlamentswahlen 2014. Während des Wahlzyklus 2019 gelang es der extremen Rechten, einen noch größeren Misserfolg zu erleiden; der bestbewertete nationale Kandidat, Ruslan Koshulynskyy, gewann 1,62 % der Stimmen, während Swoboda 2,16 % der nationalen Stimmenerhielt und damit weit unter den erforderlichen 5 % blieb, die den Einzug ins Parlament garantieren.

Der bewaffnete Konflikt in der Ostukraine ist ein gut dokumentierter Akt der russischen Aggression gegen souveränes ukrainisches Territorium, der seit Februar 2014 andauert. Siehe die vollständige Widerlegung hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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