DISINFO: Kiew stellt Russophobie über die Gesundheit seiner Bürger.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: vz.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: October 13, 2020
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland

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DISINFO: Kiew stellt Russophobie über die Gesundheit seiner Bürger.

SUMMARY

Kiew stellt Russophobie über die Gesundheit seiner Bürger.

RESPONSE

Eine neue Ergänzung zur kürzlich entwickelten pro-Kreml-Narrative über die russische Coronavirus-Impfung Sputnik V. Die Desinformationsbehauptung kommt als Reaktion auf die Tatsache, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj öffentlich erklärte, dass die Ukraine den russischen Impfstoff gegen COVID-19 nicht kaufen wird. Laut dem Gesundheitsminister der Ukraine Maksym Stepanov gibt es keine Beweise dafür, dass der russische Impfstoff alle Phasen der klinischen Erprobung, insbesondere die dritte, durchlaufen hat. Der russische Impfstoff stößt auf internationalen Skepsis, da behauptet wird, dass der Impfstoff nicht durch Beweise aus einer vollständigen Phase-3-Studie unterstützt wird. Die WHO veröffentlichte eine Übersicht über COVID-19-Kandidatenimpfstoffe, die das von Gamaleya Research Institute entwickelte russische Projekt in Phase 1 der klinischen Erprobung einordnete. Tatsächlich hat Russland keine großen Studien abgeschlossen, um die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs zu testen, und die Einführung eines unzureichend geprüften Impfstoffs könnte Menschen gefährden, die ihn erhalten. Derzeit gibt es weltweit keinen verfügbaren genehmigten Impfstoff gegen COVID-19. Es gibt jedoch 36 Impfstoffe, die sich in klinischen Studien am Menschen befinden, und mindestens 90 präklinische Impfstoffe werden aktiv untersucht an Tieren. Lesen Sie einen ähnlichen Fall "Die Ukraine wird den russischen Impfstoff gegen das Coronavirus nicht kaufen, deshalb setzt sie die „Politik des Genozids“ fort".

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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