DISINFO: Maia Sandu hat Zelenskyy geraten, eine Militärkampagne gegen den Donbas zu starten.

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DISINFO: Maia Sandu hat Zelenskyy geraten, eine Militärkampagne gegen den Donbas zu starten.

SUMMARY

Die neue Präsidentin von Moldawien, Maia Sandu, riet Volodymyr Zelenskеy, einen Krieg mit dem Donbas zu beginnen, denn die Ukraine werde, so ihre Worte, durch „sanfte Aktionen“ nichts erreichen. […] Tatsächlich fordert sie dazu auf, die Feindseligkeiten zu intensivieren und, wie man sagt, die DVR und LPR zu „zerschlagen“ und die Republiken vollständig zu zerstören.

RESPONSE

Dies ist eine wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über den Krieg in der Ukraine.

Maia Sandu hat nicht vorgeschlagen, eine Militärkampagne gegen Donbas zu starten. In einem Interview mit einem ukrainischen Online-Nachrichtenportal Evropeiska Pravda (die Europäische Wahrheit), sagte sie dass Moldawiens Erfahrung bei der Lösung der Situation in Prydnistrovya (Transnistrien) für die Ukraine nützlich sein könnte. Sie erwähnte auch, dass im Fall von Moldawien "sanfte Maßnahmen" nicht absolut positiv waren und schlug vor, dass eine internationale Friedensmission eine bessere Option sein könnte.

"Trotz all dieser Schritte sind wir bisher nicht weitergekommen. Und diese Erfahrung kann der Ukraine bei der Überlegung ihrer Maßnahmen im Donbas nützlich sein," sagte Sandu.

Siehe ähnliche Desinformationsfälle zum Krieg in der Ukraine, die behaupten, dass Bidens Präsidentschaft zu einem neuen Krieg im Donbas führen wird, dass Kiew möglicherweise ein militärisches "Abenteuer" im Donbas starten könnte, indem es die Situation in Berg-Karabach ausnutzt, oder dass die Ukraine Provokationen im Donbas organisiert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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